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Historischer Motorsport vor stilechter Kulisse

Die BMW Group Classic beim Goodwood Revival 2015

Zu einer reizvollen Rückschau in die 1950er- und 1960er-Jahre verhilft die BMW Group Classic den Fans des historischen Motorsports beim Goodwood Revival 2015. Vom 11. bis zum 13. September 2015 wird auf dem Gelände des Earl of March in der südenglischen Grafschaft West-Sussex an die Automobil- und Motorrad-Rennen erinnert, die zwischen 1948 und 1966 auf dem Goodwood Motor Racing Circuit ausgetragen wurden.

Die Atmosphäre dieser Epoche wird nicht nur bei den sportlichen Wettkämpfen mit historischen Fahrzeugen wiedererweckt, sondern auch durch das authentische Ambiente des Veranstaltungsgeländes. So dienen die im Stil der 1960er-Jahre gestalteten Garagen von March Motor Works als Kulisse für Klassiker der Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad, von denen einige auch in das Geschehen auf der Rennstrecke eingreifen.

Das Goodwood Revival gehört zu den weltweit bekanntesten Rennsportveranstaltungen für historische Automobile und Motorräder. Seit 1998 treten einmal im Jahr klassische Fahrzeuge auf der traditionsreichen Strecke zum erneuten Kräftemessen an. Viele von ihnen werden von populären und erfolgreichen Fahrern gesteuert, die gemeinsam mit dem Publikum das Wiedersehen mit legendären Grand-Prix-Boliden, Touren- und Sportwagen, Formel-Junior-Fahrzeugen und Rennmaschinen aus den 1950er- und 1960er-Jahren feiern.

Die originalgetreu zusammengestellten Starterfelder, das darauf abgestimmte Outfit der Piloten und ihrer Teammitglieder und die Besucher, die sich bei der Wahl ihrer Garderobe ebenfalls am Stil der damaligen Zeit orientieren, machen das Goodwood Revival für Anhänger des historischen Motorsports zu einem besonders stimmungsvollen Event.

Erinnerungen an Bruce McLaren: Formel-1-Fahrer, Rennstall-Gründer und Fan des classic Mini

Ein Highlight der diesjährigen Veranstaltung ist die Parade zum Gedenken an den Formel-1-Fahrer und Rennstall-Gründer Bruce McLaren (1937 – 1970). Dabei werden zahlreiche historische Fahrzeuge gezeigt, die für den sportlichen Werdegang McLarens von Bedeutung waren. Der Neuseeländer galt als aufstrebendes Nachwuchstalent, als er 1958 für das Werksteam des britischen Konstrukteurs und Rennstallchefs John Cooper verpflichtet wurde. Als bis dahin jüngster Fahrer erzielte McLaren bereits in der folgenden Saison im Alter von 22 Jahren seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Im Jahr darauf wurde er Vizeweltmeister hinter seinem Teamkollegen Jack Brabham. Das erfolgreiche Duo trug auch dazu bei, dem classic Mini den Weg in den Rennsport zu ebnen.

McLaren und Brabham waren von den Fahreigenschaften ihrer privat genutzten classic Mini derart begeistert, dass sie John Cooper in seinem Bemühen um die Entwicklung einer leistungsgesteigerten Version des neuen Kleinwagens bestärkten und etliche Testfahrten mit entsprechenden Prototypen absolvierten. 1961 kam der Mini Cooper auf den Markt, zwei Jahre später folgte der Mini Cooper S, der 1964 den ersten von drei Gesamtsiegen bei der Rallye Monte Carlo einfuhr.

Gemeinsam auf der Rennstrecke: Adrian van Hooydonk und Leopold Prinz von Bayern

Beim Goodwood Revival 2015 erinnert ein historischer Mini Cooper an das schon früh erkennbare sportliche Talent des kompakten Briten. Der langjährige Tourenwagen-Fahrer und BMW Group Classic Botschafter Leopold Prinz von Bayern nimmt mit ihm an den beiden Rennen um die St. Mary’s Trophy für seriennahe Sportwagen der 1960er-Jahre teil. Dort trifft er unter anderem auf Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, der einen BMW 1800 TI/SA aus seinem Privatbesitz steuert. Mit diesem Modell stieß die 1961 von BMW vorgestellte „Neue Klasse“ in den Tourenwagensport vor. Mit zwei Doppelvergasern und einer auf 10,5 : 1 erhöhten Verdichtung kam sein Vierzylinder-Motor auf eine Leistung von 130 PS. Von der exklusiv für den Rennsport gefertigten Sonderausführung (SA) des erfolgreichen Mittelklasse-Fahrzeugs entstanden nur 200 Exemplare.

Erfolgsmodelle auf zwei Räder: BMW R 50 Kaczor und BMW RS 54


Rennmotorräder der 500-Kubikzentimeter-Klasse aus den Jahren 1960 bis 1966 starten zu den Läufen um die Barry Sheen Memorial Trophy, darunter zwei BMW R 50 Kaczor und zwei BMW RS 54. Je ein Exemplar beider Modelle gehört zum Fundus der BMW Group Classic, die beiden weiteren BMW Motorräder stammen aus Privatbesitz. Mit der von ihm entwickelten Variante der BMW R 50 erzielte der Konstrukteur und spätere BMW Ingenieur Ferdinand Kaczor in den 1960er-Jahren auf zahlreichen Rennstrecken spektakuläre Erfolge. Beim Goodwood Revival 2015 will der Australier Troy Corser ihre Vorzüge – gesteigerte Leistung, reduziertes Gewicht – für eine gute Platzierung nutzen. Corser gewann in seiner Karriere zweimal die Superbike-Weltmeisterschaft und war bis zu seinem Rückzug aus dem WM-Geschehen im Jahr 2011 drei Jahre lang für das Team BMW Motorrad Motorsport aktiv.

Mit der von der BMW Group Classic gestellten BMW RS 54 geht die britische Motorrad-Rennfahrerin und fünfmalige Teilnehmerin an der Tourist Trophy auf der Isle of Man, Maria Costello, ins Rennen. Die BMW RS 54 kam schon 1954 auf den Markt und war das erste für den Renneinsatz konzipierte BMW Motorrad der Nachkriegszeit. Ihr leistungsstarker Boxermotor mit Königswelle bildete die Basis für eine bis 1974 andauernde Siegesserie im Gespannrennsport.

Showrooms und Werkstätten im Stil der 1960er-Jahre

Weitere Klassiker auf zwei und vier Rädern sind in den Garagen von March Motor Works zu besichtigen. Dort werden die Besucher in die Mitte der 1960er-Jahre zurückversetzt und zugleich mit einer Besonderheit des Londoner Stadtbilds vertraut gemacht. Dazu werden die Fassaden des Gebäudekomplexes, der originalgetreu eingerichtete Werkstätten und Showrooms für Automobile und Motorräder der Marke BMW sowie für den classic Mini und Rolls-Royce beherbergt, im Stil der sogenannten London Mews gestaltet.

Diese um einen Innenhof angeordneten Häuserzeilen wurden ursprünglich als königliche Stallungen erbaut und später auch von Handwerkern und Gewerbetreibenden genutzt, die hinter den Garagentoren im Erdgeschoss ihre Werkstätten und darüber ihre Wohnräume einrichteten. In den 1960er-Jahren gewann die London Mews zusätzliche Popularität als Ateliers für Modedesigner und Künstler. Sie wurden oft als Fotokulisse und für Filmaufnahmen genutzt.

In den für das Goodwood Revival 2015 hergerichteten Gebäuden wird das Szenario eines BMW Händlerbetriebes im Jahr 1965 nachgestellt. Zur damaligen Zeit führte BMW in Großbritannien den „Blue Ribbon Service“ ein. Die von speziell geschulten Mechanikern ausgeführten und zertifizierten Wartungsprogramme trugen dazu bei, das Vertrauen in die Qualität und Zuverlässigkeit von BMW Modellen zu stärken. Dieses fortschrittliche Element der Kundenbetreuung wird unter anderem am Beispiel eines BMW 2000 CS und eines BMW 1600 Cabrio demonstriert.

Die Präsenz der Marken MINI und Rolls-Royce in den Garagen von March Motor Works ist dem Londoner Händler und Karosseriebauer Harold Radford & Co gewidmet. Das Unternehmen wurde unter anderem durch hochwertige Umbauten für den classic Mini sowie für Modelle von Rolls-Royce und Bentley bekannt. So erhielt beispielsweise der Rolls-Royce Silver Cloud bei Radford einen erweiterten Kofferraum, dem classic Mini verpassten die Spezialisten aus London unter anderem eine große Heckklappe, spezielle Stoßstangen und einen mit Holz und Leder veredelten Innenraum.

Ein fester Bestandteil des Auftritts der BMW Group Classic beim Goodwood Revival ist die Bewirtung der Gäste im Stil des Münchner Oktoberfestes. So wird auch in diesem Jahr an die Herkunft der Marke BMW erinnert und eine Auswahl an bayerischen Spezialitäten serviert.

 


Veröffentlicht am: 08.09.2015

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