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Aufgespießt: Wein genießen

... nicht nur zum Mittag und am Abend

(Helmut Harff/Chefredakteur) Wein gehört in vielen Ländern genau wie Brot zum Essen einfach dazu. In Deutschland ist diese schöne - und gesunde - Sitte leider fast verloren gegangen. Dafür trinken wir Wein pur oder zu überwürzten Knabberein. Damit, so konnte ich anlässlich einer Rundreise durch die Französische Weinregion Bordeaux erleben, tut man dem Wein und seinen Produzenten unrecht.

Wichtig für die Winzer im Nachbarland ist einen Wein zu produzieren, der möglichst perfekt zum jeweiligen Essen passt. Dabei ist es für die Winzer - unter ihnen viele engagierte Frauen - nicht so wichtig, ob man nun weißen Wein zu weißem Fleisch trinkt oder welcher Wein zu welchem roten Fleisch der richtige ist. Wichtig ist, dass man Essen und Wein als eine Einheit sieht und beides gemeinsam unseren Geschmacks- und Geruchsnerven schmeichelt.

Dabei betreiben die Winzer im Bordeaux - und sicherlich nicht nur da - einen immensen Aufwand. Das betrifft sowohl den finanziellen Einsatz, als auch die unerhörte Hingabe für das Produkt. Da müssen die Rebstöcke zum vorhandenen Boden passen, da müssen die Stöcke gepflegt und gehegt werden, der richtige Zeitpunkt zur Lese abgepasst werden und der Wein perfekt zur Gärung gebracht werden. Wie der Wein dann schmeckt hängt davon ab, ob er in Beton- oder Stahltanks gärt und in welchen Fässern er dann reift. Die höheren Qualitäten kommen in Holzfässer, die im Bordeaux ausschließlich aus heimischer Eiche bestehen. Am Ende der Kette steht dann die richtige Mischung, die erst einen wirklich perfekten Wein ausmacht. Viel Arbeit, bis Rot-, Weiß- oder edelsüsser Wein in unsere Gläser fließt.

Wir sollten dem Rebensaft schon allein deshalb mit Respekt begegnen. Wein ist kein Getränk für den schnellen Rausch, sondern für den Genuss.

Eine Idee: Ein Glas Wein zum Frühstück. Warum? Warum nicht? Wieso steht in Nobelhotels Champagner aber kein Wein auf dem Frühstücksbuffet? In Weinländern wie Frankreich oder Italien ist ein Glas Wein zum Frühstück ja auch üblich.

 


Veröffentlicht am: 12.10.2015

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