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Schwarze Quercy-Trüffel...

... ein Kulturgut in Midi-Pyrenäen

Er steht für die Küche der Region Midi-Pyrenäen und ist ein kapriziöses Kleinod der Spitzengastronomie in Frankreich – der Schwarze Trüffel aus dem Quercy-Gebiet. Er kommt ausschließlich im Departement Lot, vorwiegend in der Umgebung des Dorfes Lalbenque, vor.

Mit einer kleinen Produktion von rund 3 Tonnen pro Jahr gehört der Lot zu den Spitzendepartements, die Trüffel ernten. Der Schwarze Quercy-Trüffel gehört zu den Besten unter den Besten. Im Winter wird der Edelpilz rund um Lalbenque geerntet. Das Dorf liegt rund 15 min von Cahors, Grand Site in Midi-Pyrenäen, entfernt im Regionalen Naturpark Causse du Quercy. Dem Trüffelmarkt verdankt das Dorf die Auszeichnung als "Site remarquable du goût", ein Ort an dem ein hervorragendes Produkt mit einem exzellenten Geschmack zu Hause ist.

Rätselhafte Natur

Die Trüffelkultur hat Tradition im Departement Lot. Seit jeher dient er als Nebenerwerb in bäuerlichen Familienbetrieben. Den Trüffel umgibt die Aura des Geheimnisvollen. Dort, wo man sich mit Trüffeln auskennt, heißt es: „Desto mehr man von ihm spricht, desto seltener findet man ihn“. Das "schwarze Gold" ist eine Angelegenheit von Enthusiasten mit langem Atem: Rund 15 Jahre muss der Trüffelbauer warten, bis unter einer Trüffeleiche die edlen Pilz zu finden sind – oder auch nicht.

Der Schwarze Trüffel des Quercy entwickelt sich auf kalkhaltigem Boden. Er wächst am Fuß der kleinen Eichen des Kalkplateaus. Heute werden die Eichen mit dem Trüffelpilz infiziert, um die Chancen zu erhöhen, dass Trüffel in Symbiose mit dem Baum entstehen.

Trotz dieser "Nachhilfe“ ist es immer noch nicht vollständig klar, wie und unter welchen Bedingungen sich der Edelpilz bildet. Auch die Suche mit den feinen und speziell trainierten Nasen der Trüffelschweine und Trüffelhunde ist von Unwägbarkeiten begleitet: Wenn die Trüffelplantagen gut gepflegt sind, wenn der Frühling mild und feucht ist, sich Hitze und Gewitter im Sommer abwechseln, dann vielleicht, könnte sich, unter Umständen der Duft des "schwarzen Goldes“ ausbreiten und den Trüffelsucher belohnen.

Ein überirdischer Geschmack

Der Trüffel wächst in der Erde und dennoch lässt sich sein Geschmack mit nichts vergleichen. Das Unvergleichliche, das Ursprüngliche und die Seltenheit, machen den Trüffel zum Luxusprodukt. Je nach Ernte kostet das Kilo zwischen 300 und 700 Euro.

Der Trüffel in der Küche


Spitzenköche lieben den Trüffel: Seine komplexen Aromen und Düfte ermöglichen großartige Kreationen. Das Duo Trüffel und Jakobsmuscheln, das der, mit Michelin-Sternen auszeichnete, Koch Alexis Pélissou im Departement Lot kreierte, ist unvergessen! Aber auch feine Trüffel-Späne in einem Omelett, auf Salat oder Kartoffelgemüse schmecken unvergleichlich.

Foto: CRT Midi-Pyrénées - D. Viet

 


Veröffentlicht am: 13.10.2015

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