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Morgengruß von Helmut Harff: Gewinner

Wer profitiert eigentlich von den Flüchtlingen?

In Krisen gibt es immer auch Menschen, die daran gewinnen. Wir alle kennen den Begriff des Kriegsgewinnlers. Mir stellt sich nun die Frage, wer verdient an den Flüchtlingsströmen, die sich gerade durch Europa wälzen?

In Deutschland sollen sich bis Jahresende eine Million Flüchtlinge aufhalten. In etwa hört man immer, doch augenscheinlich kennt die Zahl niemand so genau. Flüchtlingszähler scheinen also nicht zu den Gewinnern gehören. Gleiches gilt sicherlich für die Polizisten, die mit den Flüchtlingen befassten Verwaltungsmitarbeitern und schon gar nicht für die zahllosen Helfer.

Und doch, es gibt garantiert Menschen und Unternehmen, die viel Geld mit den Flüchtlingen verdienen. Schließlich müssen zumindest hunderttausende versorgt werden. Das bedeutet Millionen Tonnen Reis, Fleisch, Gemüse, Milch, Tee, Kaffee, Backwaren, Getränke und und und. Wer liefert das alles, wo kommt das alles her, wer bezahlt da wen? Werden die Millionenlieferungen ausgeschrieben oder fährt der Küchenchef einer Flüchtlingsunterkunft in den nächsten Supermarkt und kauft täglich das Essen für 50, 250 oder 500 Menschen ein?

Ich frage mich auch, woher beispielsweise die benötigten Windeln kommen. Unterstellt, unter der Million Flüchtlinge sind nur 10.000 Windelträger - kleine Kinder. Die benötigen sicherlich drei Windeln am Tag (ich kenn mich da nicht so aus). Dann sind das 30.000 Windeln am Tag, 210.000 in der Woche oder 10.950.000 in einem Jahr. Wer hat so viele Windeln auf Lager, wer kann die produzieren, wer transportieren?

Transport ist das nächste Stichwort. Wer transportiert eigentlich die unzähligen Flüchtlinge durch das Land und zu welchen Konditionen? Wer bezahlt die Tickets, wie teuer sind die eigentlich? Wo standen all die jetzt benötigten Busse rum oder wo fehlen die?

Gleiches gilt für die ganzen provisorischen Unterkünfte. Wer ist das, der beispielsweise leerstehende Kasernen bewohnbar macht, wer legt Hand an, wenn bisher nicht vermietbare Wohnungen auf Flüchtlingsniveau (was ist das eigentlich) hergerichtet werden? Auch hier die Frage nach der Vergabe? Ich kenne aus meiner Erfahrung als Lokalzeitungsmacher viele Fälle von Bestechung und Bestechlichkeit. Gibt es die auch jetzt wieder? Wer verdient da an den Flüchtlingen?

Was bekommt eigentlich ein Vermieter, wenn er an Flüchtlinge vermietet? Gibt es die ortsübliche Miete, bekommt er einen Aufschlag? Blickt man mal in Ostdeutschland in die Lokalzeitungen, scheint das nicht der Fall zu sein. Wieso sonst will man beispielsweise im schrumpfenden Forst/Lausitz ganze Straßenzüge abreißen? Hier, wo man um jede Fachkraft ringt, sollten doch Flüchtlinge auch als Mieter willkommen sein. Gehören Vermieter nicht zu den Gewinnern? Kaum vorstellbar.

Es gibt sicherlich noch viel mehr Menschen, Firmen und Institutionen, die zumindest aus monitärer Sicht froh über jeden Flüchtling sind. Die Frage für mich ist nur, warum höre ich in den Medien darüber nicht ein Wort? Warum berichtet niemand darüber, dass bei Firmen Sonderschichten gefahren werden müssen, um den Bedarf von einer Million ins Land strömender Menschen zu decken?

Ist es politisch unkorrekt, darüber zu sprechen, wer von den Flüchtlingsströmen profitiert, wer hier das Geschäft seines Lebens macht? Augenscheinlich ist es so. Das sollte schnellstens geändert werden.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und weiter Gedanken zu dem Thema.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 23.10.2015

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