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Weniger Vorurteile durch lebende Bücher

Buchausleihe mal anders

Obdachlose oder Rocker: Dies sind zwei Beispiele für Menschen, denen viele mit Vorurteilen begegnen, obwohl sie nie persönlich mit ihnen gesprochen haben. „Lebende Büchereien“ sollen dies ändern. Dabei stellen sich Menschen, die Ausgrenzung erfahren haben oder einen außergewöhnlichen Lebensstil pflegen, freiwillig bei Veranstaltungen oder in Bibliotheken als „Bücher“ zur Verfügung. Dort können sie ausgeliehen werden. Der Leser soll durch den direkten Kontakt Vorurteile abbauen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

Die Ausleihe der lebenden Bücher unterscheidet sich kaum von der üblichen Buchausleihe. Anhand einer Kurzbeschreibung entscheidet sich der Leser für seine Wunsch-Lektüre, um sie danach 30 Minuten lesen zu können. Lesen heißt in diesem Fall Fragen stellen, auf die das lebende Buch antwortet. Verlängerungen sind möglich, sofern das Buch nicht von einem anderen Leser vorbestellt wurde. Zuvor verpflichtet sich der Leser, das Buch pfleglich zu behandeln und unversehrt zurückzugeben. Fernausleihen z.B. von Schulen oder Vereinen sind oft möglich.
 
Entstanden ist die Idee in Dänemark. Vor rund 15 Jahren wurde dort auf einem Musikfestival die erste lebende Bücherei veranstaltet. Ziel der Organisatoren war, Vorurteile zwischen Jugendlichen abzubauen und gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern. Inzwischen hat sich das Konzept weltweit verbreitet.
 
Wer sich als lebendes Buch zur Verfügung stellen möchte, braucht nicht unbedingt einer gesellschaftlichen Randgruppe anzugehören. Gefragt sind auch Menschen, die über ihren Lebensweg, Beruf oder ungewöhnliche Hobbys berichten möchten. Denn auch das Vermitteln von Erfahrungen und Wissen gehört zu den Zielen der lebenden Bücherei.

Ob es vor Ort bereits eine lebende Bücherei gibt, erfahren Interessierte und potentielle Freiwillige u.a. bei den örtlichen Ehrenamtsbüros oder Stadtbüchereien.

 


Veröffentlicht am: 01.11.2015

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