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Aufgespießt: Kaffee

... eine kleine Wissenschaft

(Helmut Harff / Chefredakteur) Ich bin ein Kaffeejunkie. Obwohl ich meinen Kaffeeverbrauch drastisch eingeschränkt habe, komme ich noch immer auf zehn Pötte am Tag. Die werden einmal am Tag gebrüht und bleiben dann in der Thermoskanne meiner stinknormalen Kaffeemaschine.

Doch die ist nicht die einzige Gerätschaft im Haushalt, mit der sich Kaffee zubereiten lässt. Da ist die super aufwändige und schwere Siebträgermaschine im Edelstahl-Retrolook, da ist die kleine italienische Freundin – die Herdmaschine, da ist der nach wie vor beliebte Handfilter aus Omas Tagen. In der Küche tummeln sich auch noch eine French Press und zwei Kaffeepad-Maschinen. Letztere kommen eigentlich nur zum Einsatz, wenn entsprechende Pads getestet werden sollen. Seit neuestem gehört noch eine Chemex dazu.

Letzteres Maschinchen packte man mir bei Lavazza in Frankfurt – ja, da war ich gerade - ein. Ansonsten war der Sinn und Zweck meiner Reise von der Spree an den Main, mehr über Kaffee zu erfahren. Die Lavazza-Barista Ulrike Neiss, eine Meisterin im Umgang mit Kaffee und Bloggern, konnte uns allen noch so einiges neues erzählen.

Heute möchte ich nur erzählen, was wir – die beste Frau der Welt und ich – so alles bisher in Sachen Kaffee falsch gemacht haben. Wir haben den Kaffee im Kühlschrank aufbewahrt. So lange die Packung geschlossen ist, geht das in Ordnung. Geöffnete Packungen haben nichts im Kühlschrank zu suchen - auch wenn das so selbst auf den Lavazza-Packungen steht. Was die Lavazza-Frau ebenfalls bemängelte, war das Umfüllen des Kaffees von seinem zuhause – der Originalverpackung – in eine Kaffeedose. Sie empfiehlt – will man dem Aroma und dem Geschmack des Kaffee nichts antun – auf beides so weit es geht zu verzichten.

Ein weiterer Geschmackskiller des Kaffees ist neben der Wärme vor allem das Licht. Licht? Mein Kaffee kommt nicht ans Licht – meinte ich bisher. Dabei habe ich immer die Kaffeemühle vergessen. Nun weiß ich, dass ich in die Mühle nur so viel Kaffee fülle, wie ich gerade mahlen möchte.

Es ist erstaunlich, wie man mit ganz einfachen Mitteln dafür sorgen kann, dass man einen tollen Kaffee zubereiten kann. Dazu brauchte man keine teuren Vollautomaten, man muss auch nicht Wasser von einer 100 Kilometer weit entfernten Quelle verwenden. Man muss nur sorgsam mit dem Produkt Kaffee umgehen – dann wird der nächste Kaffeeklatsch ein wirkliches Ereignis.

Ich mache mir jetzt einen ganz leckeren Kaffee auf die gute alte Art – mit dem Filter und Wasser aus dem Wasserkocher. Ach ja, ich nehme nun keine Papierfilter mehr, sondern den aus Edelstahl. Das Wasser gieße ich nicht kochend, sondern mit 95 Grad auf. Das passiert auf keinen Fall auf einmal, sondern in mehreren Etappen, zwischen denen immer etwa 30 Sekunden liegen. Das ist etwas aufwändiger als den Kaffee in der Maschine zuzubereiten, es macht aber mehr Spaß und der Kaffee schmeckt auch besser – eben wie bei Oma.

Viel neues – das hier geschriebene war nur ein Bruchteil – habe ich bei Lavazza über den Umgang mit Kaffee erfahren.

 


Veröffentlicht am: 01.11.2015

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