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Morgengruß von Helmut Harff: Der Riesling

... und ich

Der Riesling, egal aus welchem deutschen Anbaugebiet und ich - das ist kein freundschaftliches Verhältnis. Ich bin - vielleicht muss ich sagen ich war - nicht nur kein Freund des Riesling, ich habe so ich konnte immer einen großen Bogen um Rieslingweine gemacht.

Ich kann nicht einmal sagen warum, aber ein Riesling hat mir bisher nicht geschmeckt. Ich hatte und habe keine Vorurteile, es war und ist zu großen Teilen einfach so. Nun gehöre ich zu den Menschen, die immer wieder probieren, die sich auch überzeugen und noch lieber überraschen lassen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die beste Frau und ich - sie am Steuer - über 700 Kilometer von Berlin nach Trittenheim gefahren sind, um gerade hier mehr über deutsche Weine und vor allem über den Riesling zu erfahren.

Ich hatte zuvor noch nie etwas über Trittenheim gehört. Kenner der Moselweine - Trittenheim liegt direkt an der Mosel - kennen den Ort sicher. Doch ich war wie so häufig völlig unwissend aber um so neugieriger.

Wir, einige Kollegen und der Sommelier Michael Ortmanns, trafen uns im Weingut Milz-Laurentiushof um mehr über Wein zu erfahren und zu fachsimpeln. Wie immer ging ich aus dieser Veranstaltung klüger raus als rein. Die Erkenntnis des Abends für mich war: Ich kann Riesling. Ich kann ihn nicht nur ansehen und riechen, ich kann ihn auch schmecken. Ich kann auch sagen, dass ich auf Rieslingweine aufmerksam gemacht wurde, die ich sehr, wirklich sehr lecker fand. Ich werde vielleicht nicht gleich zum größten Rieslingfan aller Zeiten, doch meine Einstellung zu Weinen aus dieser Rebsorte hat sich deutlich gewandelt.

Es ist eben nicht die Rebe, die bisher nicht meinen Gefallen gefunden hatte, es war wohl das, was die Winzer daraus gemacht haben. Dass man hier an der Mosel, sicherlich aber auch anderswo, sehr leckere Rieslingweine macht, weiß ich jetzt. Das ist doch schon mal toll.

Es ging im Gespräch bei dem sehr leckeren Essen dann auch darum, warum wir im Wein so viele Dinge schmecken und warum nicht jeder genau das gleiche schmeckt. Um es vorweg zu nehmen, zu einem wirklichen Ergebnis kamen wir nicht. Klar ist, wer mit Leder so gar nichts am Hut hat, wird auch im Wein kaum Leder riechen und schon gar nicht schmecken. Das gilt für andere Geschmacksnuanchen ebenso.

Doch ich finde es auch nicht so wichtig, ob da im Wein Aromen zu orten sind, die auf grüne oder matschige Banane hindeuten. Für mich ist einfach wichtig, dass mir der Wein gerade in dieser Situation, zu diesem Anlass und zu diesem Essen - ganz wichtig - schmeckt. Um heraus zu finden, welcher Wein, welche Weine das sind, hilft nur eines: probieren, probieren und nochmals probieren.

Jetzt probiere ich das Frühstück im sehr empfehlenswerten Seminarshof Trittenheim.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Bleiben Sie neugierg - nicht nur beim Wein.

 


Veröffentlicht am: 03.11.2015

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