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Morgengruß von Helmut Harff: Glücklich

... diesem Freitag

Bisher war der Freitag ein ziemlich toller Tag. Als ich diese Nacht von der Mediengala im Palazzo kam - unbedingt in Berlin besuchen - musste ich nicht lange auf die S-Bahn warten. Überall waren nur nette Leute.

Es ging gut weiter, denn  ich habe nicht verschlafen obwohl ich früh raus musste. Ich habe meine S-Bahn bekommen, die Anschlüsse klappen auch und die Bahn hatte nur 13 Minuten Verspätung. Es lag auch keine unangenehme Post im Briefkaten und die Flut der morgendlichen Mails war auch überschaubar.

Das interessiert Sie alles gar nicht? Verstehe ich. Ich habe das nur aufgeschrieben, um zu zeigen, dass Freitag der 13. alles andere als ein Unglückstag ist, wie man immer wieder hört. Eigentlich ist sogar eher das Gegenteil der Fall, wenn man den Versicherern glaubt. Die schreiben nämlich jedes Jahr, das gerade an Freitagen, die auf einen 13. fallen, die Schadensfälle rückläufig sind. Vielleicht liegt das ja daran, dass die abergläubischen Menschen besonders vorsichtig sind, die hyperängstlichen das Bett gar nicht erst verlassen und der Rest so wie ich froh und entspannt durch diese Tage gegen.

Doch sind wir frei vom Aberglauben? Sicherlich nicht ganz. Doch wenn ich Salz verschütte beseitige ich es einfach. Geht ein Spiegel zu Bruch, bin ich sauer, erwarte aber kein lange anhaltendes Unglück. Ich freue mich aber auch nicht, wenn ein Porzellanteil in viele Teile zerspringt. Vielleicht ist es ja dann ein Glück, wenn ich das Stück noch nie leiden konnte. Läuft mir eine schwarze Katze über den Weg, so will ich die streicheln. Beim schwarzen Mann, dem Schornsteinfeger geht es mir nicht so. Wenn der kommt, ist zwar der Schonstein sauber, aber dann kommt die Rechnung. Glück ist eben so eine Sache.

Doch ich bemühe schon mal für mich ein Orakel. Sehe ich bis dann und dann zehn rothaarige Frauen oder im Winter fünf Männer in kurzen Hosen, dann wird das, was ich gerade vorhabe gut. Klar weiß ich, dass das nie etwas miteinander zu tun hat. Glauben Sie mir, vieles hat geklappt, obwohl kein Mann kurze Hosen trug, vieles ging in die selbe, obwohl ich von Rothaarigen nahezu umzingelt war.

Mir ist es aber völlig egal, ob meine Hotelzimmertür die Nummer 13 hat, ich in eine 13. Etage muss oder sonst wie die 13 eine Rolle spielt. Ich mag es nur nicht, wenn die Bahn 13 Minuten Verspätung hat. Wobei, ich mag es auch nicht wenn sie 23 oder 63 Minuten zu spät kommt. Allerdings bekomme ich im letzteren Fall wenigstens einen Teil des Fahrgeldes zurück. Leider dauert das meist länger als 13 Tage.

Wie gesagt, der 13. ist ein ziemlich normaler Tag, an dem ich mir wie immer mein Frühstück mache.

Ihnen wünsche ich einen sehr entspannten und genussvollen Freitag den 13.

 


Veröffentlicht am: 13.11.2015

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