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Deutsche sind kaum abergläubisch

Umfrage zu Freitag, dem 13.

Freitag, den 13., jeder kennt ihn und seinen Ruf, Unheil zu bringen. Doch wer fürchtet sich wirklich vor diesem Tag? Und wie abergläubisch sind die Deutschen eigentlich? Diesen und weiteren Fragen ist die Gothaer Versicherung zusammen mit forsa auf die Spur gegangen.

Absage an Aberglauben: Fast 70 Prozent der Bürger überhaupt nicht abergläubisch


Die Gothaer Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen ist nach eigener Einschätzung überhaupt nicht abergläubisch. Nur knapp ein Drittel der Befragten würde sich als abergläubisch bezeichnen, 29 Prozent als „etwas abergläubisch“ und lediglich zwei Prozent als „sehr abergläubisch“. Frauen (35 Prozent) sind tendenziell etwas abergläubischer als Männer (22 Prozent). Einen weiteren Unterschied gibt es zwischen den Altersgruppen: Jüngere Menschen zwischen 18 und 29 Jahren (38 Prozent) sind eher abergläubisch als Über-60-Jährige. Aus dieser Altersgruppe geben sogar 80 Prozent an, überhaupt nicht abergläubisch zu sein.

Am Freitag, dem 13., kein Grund zur Sorge

Diese Einstellung zeigt sich auch beim Verhalten an einem Freitag, dem 13. Zwar kennen 82 Prozent der Befragten die Empfehlung, die Zahl 13 generell zu meiden, an den besagten Freitagen verhalten sich aber nur sechs Prozent vorsichtiger als sonst. Unter denen, die angegeben haben, sie seien etwas abergläubisch, sind es 14 Prozent.

Zur speziellen Vorsicht gibt es laut der Gothaer Schadenstatistik auch keinen Grund: „Unsere Zahlen zeigen, dass es an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, nicht mehr Schadenfälle gibt als sonst. Im Gegenteil, in den letzten Jahren konnten wir an den vermeintlichen Unglückstagen tendenziell sogar etwas weniger Schadenfälle verzeichnen als im Jahresdurchschnitt“, erklärt Tobias Eichholz aus dem Gothaer Schaden-Controlling. So war es auch in diesem Jahr: Während es im ersten Halbjahr 2015 im Mittel 519 Schäden pro Tag gab, wurden am Freitag, den 13. März 2015, insgesamt 478 Schadenfälle registriert. Die meisten Schäden im privaten Bereich passierten dieses Jahr allerdings an einem Samstag.

Firm im abergläubischen Regelwerk

Neben der Vorsicht mit der Zahl 13 kennen sich die Deutschen im Regelwerk des Aberglaubens recht gut aus: Am bekanntesten sind auf Platz Zwei und Drei die Regeln „Besonders vorsichtig sein, nachdem eine schwarze Katze von rechts gekreuzt hat“ (81 Prozent) und „Geburtstage nicht vorfeiern“ (79 Prozent).

Dabei kennen die Jüngeren von 18 bis 29 Jahren die abgefragten Regeln wesentlich besser als die Über-60-Jährigen. Auch die Befragten mit einem höheren Bildungsgrad kannten sich beim Thema Aberglauben durchweg ein wenig besser aus. Vor allem die Sitte, sich beim Zuprosten in die Augen zu schauen, kannten 72 Prozent der Akademiker, jedoch nur die Hälfte der Befragten mit Hauptschulabschluss.

Kleine Regeln nur beim Feiern vom Aberglauben unabhängig

Doch auch wenn viele Regeln bekannt sind, im Alltag kommen solche Regeln hauptsächlich beim Feiern zum Tragen: 45 Prozent der Befragten schauen sich beim Zuprosten in die Augen und feiern ihren Geburtstag nicht vor (44 Prozent). Generell gaben Frauen und jüngere Menschen eher an, Bräuchen dieser Art zu folgen. Außerdem halten sich die Befragten, die sich als abergläubisch eingestuft hatten, eher an solche Regeln. Jene beiden meistbefolgten Sitten werden aber auch von vielen der Befragten angewendet, die sich generell nicht als abergläubisch einschätzen, nämlich 38 („Zuprosten“) und 35 Prozent („Vorfeiern“). Dies fällt vor allem bei Akademikern auf, von denen sich über die Hälfte stets beim Zuprosten in die Augen sieht und 45 Prozent ihren Geburtstag niemals vorfeiert. Überdurchschnittlich viele Befragte mit einem formal niedrigen Bildungsabschluss geben an, keine der Regeln zu befolgen.

Glücksbringer an Bord?

Passend zum Thema „Aberglauben“ wurde in der Umfrage auch nach den Glücksbringern der Deutschen gefragt. Allerdings besitzen lediglich 19 Prozent der Befragten einen Glücksbringer. Dieser ist meist ein bestimmtes Schmuckstück (35 Prozent), ein Schutzengel (22 Prozent), ein Kuscheltier (11 Prozent), ein getrocknetes Kleeblatt, ein Stein oder ein Kreuz beziehungsweise ein anderes religiöses Symbol (jeweils sieben Prozent). Von den Befragten, die einen Glücksbringer besitzen, hat ihn über die Hälfte immer bei sich. Weitere 23 Prozent nehmen ihn nur zu wichtigen Ereignissen mit.

 


Veröffentlicht am: 13.11.2015

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