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23.09.2017

 

 

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Museumshighlight bei Lille

LaM ehrt Ausnahmekünstler Modigliani

Ab dem 26. Februar 2016 zeigt das LaM in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Nationalmuseen eine Retrospektive des großartigen Werks  Amedeo Modiglianis. Das Museum, in Villeneuve d’Ascq bei Lille, besitzt eine der schönsten  Sammlungen Frankreichs des Künstlers aus Montparnasse: nicht weniger als 6 Gemälde, 8 Zeichnungen und eine seltene Marmorskulptur - Werke, die von Roger Dutilleul und Jean Masurel, den Begründern der Sammlung des LaM, zusammengetragen wurden.

Der leidenschaftliche Sammler Dutilleul begegnet Modigliani 2 Jahre vor dessen  frühen Tod. Diese Begegnung bildet den zentralen Punkt der Ausstellung im LaM, in dessen Rahmen erstmalig zahlreiche Leihgaben in Frankreich zu sehen sind. Die Ausstellung führt den Besucher durch das Werk von Modigliani und beleuchtet seine ebenso kurze wie schöpferische Schaffenszeit unter drei Aspekten. Zunächst arbeitet sie den Dialog des jungen italienischen Künstlers klassischer Ausbildung zwischen antiker und ethnologischer Bildhauerei heraus.

Die Porträtmalerei nimmt ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Gezeigt werden Porträts, die er von seinen Freunden anfertigte, meist Vertreter der Pariser Avantgarde wie er selbst. Und schließlich bietet die Ausstellung die Gelegenheit, die einzigartige Beziehung zwischen dem Werk  Modiglianis und dem Sammler Dutilleul besser zu verstehen: zwischen 1918 und 1946 erwarb er rund 30 Gemälde und zahlreiche Zeichnungen aus unterschiedlichen Phasen.

Die Ausstellung zeigt auch eine Reihe bedeutungsvoller Skulpturen, Kopfstudien und Karyatiden - Motive mit denen sich Modigliani von 1910 bis 1914 fast ausschließlich beschäftigt. Diese Werke sind neben einem in Marmor gehauenen Frauenkopf ausgestellt, der Jean Masurel erworben hatte - die einzige bislang bekannte Ausführung in Marmor. Mehr Infos: www.musee-lam.fr
 
Das LaM - ein Must für Kulturgeier


Nur wenige Fahrstunden von Köln entfernt, reiht sich das LaM unter den herausragenden Museen Nordeuropas ein. Mit mehr als 7000 Kunstwerken und drei Sammlungen, darunter auch eine einzigartige Art-Brut-Kollektion, ist es das einzige Museum, das die wichtigsten Elemente der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf einer Ebene zeigt. In drei Bereichen fügen sich die Sammlungen zu einem Parcours zusammen, der von der Moderne zur zeitgenössischen Kunst führt und mit den Werken der Art Brut abschließt.

Die von Roger Dutilleul begonnene Sammlung stellt eine der repräsentativsten Kollektionen der modernen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar. Zu den Künstlern, deren Werk hier vertreten ist, zählen u.a. Georges Braque, Bernard Buffet, Vassily Kandinsky, Paul Klee, Fernand Léger, Eugène Leroy, Joan Miró, Pablo Picasso und Amedeo Modigliani. Die Sammlung zeitgenössischer Kunst enthält eine reiche Auswahl von Gemälden und Skulpturen der wichtigsten Vertreter der Abstraktion aus den Jahren 1950-1990 wie Daniel Buren, Richard Deacon, Daniel Dezeuze, Gérard Duchêne...

Der 1945 von Jean Dubuffet geprägte Begriff „Art Brut” wird heute als Phänomen gesehen, das voll und ganz der Kunst des 20. Jahrhunderts zugeschrieben werden kann. Das LaM besitzt heute die umfangreichste Art-Brut-Sammlung in Frankreich. Die Schenkung L’Aracine umfasst mehr als 3500 Werke von 170 französischen und internationalen Künstlern wie z.B. Henry Darger, Auguste Forestier, Madge Gill, Augustin Lesage , Michel Nedjar, Willem Van Genk.

Das ursprüngliche Gebäude des LaM wurde von dem Architekten Roland Simounet entworfen. Der von der Architektin Manuelle Gautrand erdachte fünfgliedrige Anbau schmiegt sich in Form einer Hand schwerelos an das Bestandsgebäude an. Es entsteht ein Gesamtwerk mit ganz eigenem Charakter. Es empfiehlt sich, die Besichtigung des LaM mit einem Besuch im umgebenden Skulpturenpark mit Werken von Calder, Picasso, Deacon  usw. ausklingen zu lassen. Ein Park, der zu Spaziergängen, zur Entspannung und zu lebendigen Begegnungen einlädt, nicht nur im Sommer.
 
Kulturtrip mit dem City-Pass

Die Metropole Lilles bietet dem neugierigen Besucher einen City-Pass in drei Varianten, die je nach Aufenthaltsdauer und Interessen keinen Wunsch offen lassen. Wer den Pass in der Tasche hat, darf nach Lust und Laune die öffentlichen Verkehrsmittel, U-Bahn, Bus und Straßenbahn benutzen. Außerdem öffnet er die Türen zu vielen verschiedenen Museen, auch in Roubaix und Tourcoing. Einen Besuch im LaM oder im Palais des Beaux-Arts, dem zweitgrößten französischen Kunstmuseum, sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Ob Kunst, Wissenschaft, Natur oder Geschichte, es ist für jeden etwas dabei.

Einige Restaurants und Geschäfte bieten sogar dem City-Pass-Besitzer Ermäßigungen an. Also darf auch noch genüsslich geschlemmt und geshoppt werden. Drei Möglichkeiten stehen zur Auswahl. Den Pass für 24 Stunden gibt es schon für 25€, 48 Stunden kosten 35€ und 72 Stunden 45€. Ein längerer Besuch lohnt sich auf jeden Fall und verspricht eine unvergessliche Zeit in der pulsierenden Kunstmetropole des Nordens. Der City-Pass ist beim Tourismusamt erhältlich.
Mehr Infos: www.lilletourism.com

Foto: ©Xavier Alphand

 


Veröffentlicht am: 25.11.2015

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