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30.04.2017

 

 

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Volkskrankheit Nickelallergie

Zahl der Nickel-Kontaktdermatitis wächst alarmierend

Insbesondere in den westlichen Industrienationen hat in den vergangenen Jahren die Zahl der humanen Allergien stetig zugenommen. Bei den Kontaktallergien ist Nickel das häufigste Allergen des Menschen mit ungefähr 10 Mio. Betroffenen allein in Deutschland.

In der Vergangenheit wurden Grenzwerte der Freisetzungsquote festgesetzt. Trotzdem steigt die Neusensibilisierungsrate stetig weiter. Wir geben Hintergrundinformationen, klären wichtige Fragen und zeigen Methoden zum Schutz vor einer Reaktion.

Nickelallergie – Massenphänomen unserer Gesellschaft


Die Sensibilisierung auf Nickel ist nicht angeboren. Es ist der Kontakt mit den metallischen Objekten, der über einen längeren Zeitraum eine Kontaktallergie verursachen kann. In den meisten Fällen entwickelt sich die Überempfindlichkeit im Jugendalter, genau dann, wenn die ersten Ohrringe, Piercings und Schmuck ihren Einzug in unser Leben finden. Hier wird auch klar, warum die Zahl der Allergiker bei Frauen mit 15-20% deutlich höher ist, als bei den Männern mit nur 5%2. Nickel ist nahezu in allen metallischen Gegenständen unserer modernen Gesellschaft vorhanden, wie z.B. Modeschmuck, Uhren, Brillengestellen, BH-Trägern oder Essbesteck. Unser gesellschaftlicher Wohlstand ist hier also ein Katalysator der Erkrankungsfälle.

Vor der Allergie kommt die Sensibilisierung

Nickel ist nicht nur ein Metall, sondern auch ein Spurenelement, welches sogar lebensnotwendig  für den menschlichen Organismus ist. Erst in höheren Dosen wird Nickel für unseren Körper schädlich. Allerdings muss man eine Sensibilisierung und eine Allergie auf das omnipräsente Metall deutlich unterscheiden: Ohne Sensibilisierung keine Allergie. Erschwerend kommt hinzu, dass die Symptome einer Sensibilisierung und der Allergie häufig sehr ähnlich sind und der Zeitpunkt des Ausbruchs stark variieren kann. Man ist hier also gut beraten, bei den ersten äußeren Anzeichen einer allergischen Reaktion früh zu reagieren und einen Nickelallergietest beim Hausarzt machen zu lassen. 

Das Kontaktekzem – Eine überschießende Immunreaktion


Die Symptome einer Kontaktallergie zeigen sich erst nach und nach. Bevor es zu der allergischen Reaktion kommt, findet wie beschrieben eine Sensibilisierung statt. Hier lagert sich das Allergen, oder Teile davon, an bestimmte Zellen, den T-Lymphozoten, im Gewebe an. Kommt es nun erneut zum Kontakt zwischen Haut und Allergen, führen die aktivierten und sensibilisierten T-Lymphozoten zu einer überschießenden Immunreaktion. Man spricht dann von dem allergischen Kontaktekzem, welches sich durch Rötung der Haut, flüssigkeitsgefüllte Bläschen und Knötchen zusammen mit starkem Juckreiz äußert.

Der Dermatologe verschreibt nun erfahrungsgemäß eine kortisonhaltige Creme. Soweit muss es aber nicht kommen. Für die Kontaktallergie bei Ohrschmuck gibt es z.B. die einfache und äußerst effektive Lösung: Schutzhülsen für Ohrstecker. Diese werden über den Stecker geschoben und verhindern so den Kontakt zwischen Metall und Haut. Hier muss man sich also keine Sorgen mehr um Nickelgehalt und seine Freisetzungsrate machen.

Kaufen und Tragen von Schmuck - Frei nach Gusto!

Foto:  pixabay.com

 


Veröffentlicht am: 25.11.2015

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