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26.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Ade

Nun dauert es wieder 343 Tage

Ich habe heute viel zu tun und garantiert eine Träne im Auge. Heute ist es nämlich wieder so weit: Der Weihnachtsbaum hat ausgedient und muss weg. Ich finde das seit frühesten Kindertagen schade.

Vor 55 Jahren hat meine Oma mir das Ende des Weihnachtsbaumes noch versüßt. Bei uns war es nämlich üblich, dass der Weihnachtsbaum mit allerlei süßen Sachen - von Lebkuchen bis zu goldglänzendem Schokoladen-Baumbehang versehen wurde. Ich als damals noch einziger Enkel hatte dann die zauberhafte Aufgabe, diesen Baum zu plündern. Meine Mutter schaffte es dann immer, dass die damals noch raren Leckereien bis Ostern reichten.

Es ist bis heute so, ich stelle den Baum viel lieber auf, als dass ich ihn abschmücke und dann zu Feuerholz verarbeite. Ginge es nach mir, so hätten wir wahrscheinlich sogar im Keller einen Weihnachtsbaum zu stehen. Wobei, im Büro steht auch ein Bäumchen und in wirklich jedem Raum habe ich Weihnachtsdeko verteilt. Hier hatte mir die beste Frau der Welt im Dezember - nein, schon Ende November - freie Hand gelassen.

Und nun muss ich wieder alles in die großen und kleinen Kisten packen. Dann ist alles wieder leer und kahl. Na, ganz kahl ist es nicht - ich bin eben ein Dekofan. Und doch, ich finde, es sollte gerade für die trübe Zeit zwischen Weihnachten und Ostern fröhliche Winterdeko geben. So ein Weihnachtsbaum verbreitet nun mal das, was wir landläufig als Gemütlichkeit bezeichnen. Ein Glühwein, ein Grog - die schmecken nun mal im Angesicht des Weihnachtsbaumes viel besser, als ohne.

Doch es hilft kein Jammern und kein Klagen, der Baum muss weg. Wobei, unseren haben wir so frisch gekauft, dass der noch länger stehen könnte. In einigen Gegenden geht die Weihnachtszeit ja auch bis zum 2. Februar, bis Mariä Lichtmess. Ich bezweifel, ob ich mich mit so viel Frömmigkeit durchsetzen und den Weihnachtsbaum noch gut zwei Wochen stehen lassen kann.

Also geht es gleich los. Ich mache mich dran und gehe dem Weihnachtsbaum an den Kragen. Schade ist es doch.

Wobei, ein Bäumchen bleibt mir noch eine Weile, denn im Büro steht eine kleine Nordmanntanne im Topf. Zum Auspflanzen ist es derzeit zu kalt. Der Kleine macht richtig Spaß, denn der Baum treibt schon aus. Es geht ihm also gut - und mir auch.

Jetzt mache ich mir erst einmal in aller Ruhe und Ausführlichkeit mein Frühstück. Das genieße ich dann im Angesicht vom noch einmal in aller Pracht erstrahlenden Weihnachtsbaum. Dabei kann ich ja schon einmal nachdenken, wie ich den Baum 2016 schmücke. In 343 Tagen ist es ja schon wieder so weit.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.  Steht Ihr Baum noch?

 


Veröffentlicht am: 16.01.2016

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