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Automobil-News vom 4. Februar 2016

Michael Weyland informiert

Foto: Pirelli

Um das Aquaplaning-Risiko zu senken, bedarf es moderner Hightech-Reifen, deren innovatives Profil das Wasser zuverlässig und schnell ableitet. So wie die Mitglieder der Pirelli Produktfamilien, in deren Entwicklung die Ingenieure kontinuierlich wertvolle Erfahrungen aus dem Motorsport einfließen lassen.

Schlechtes Wetter ist die häufigste Gefahrenquelle für Autofahrer. Insbesondere Regen birgt ein hohes Unfallrisiko. Auf nasser Fahrbahn hängt die Sicherheit eines Fahrzeugs entscheidend von der Qualität seiner Reifen ab. Für das Entwickeln leistungsstarker Produkte liefern die Erfahrungen aus dem Motorsport den Ingenieuren dabei eine Fülle hilfreicher Daten. Das gilt für die Auswahl der Materialien ebenso wie für das Gestalten eines Laufflächen-Profils, das auf nassen Straßen optimalen Grip ermöglicht.

Foto: Pirelli

Aquaplaning heiß das Phänomen, das auf nassem Asphalt den Reifen am stärksten zusetzt. Dabei bildet sich vor den Pneus eine Bugwelle. Diese schiebt sich dann wie ein Keil zwischen die Reifen und die Fahrbahn. Die Reifen büßen den Kontakt zur Straße ein, sie schwimmen auf. In diesem Moment sind sie nicht mehr in der Lage, Bremskräfte und Lenkbewegungen zu übertragen. Der Fahrer verliert die Kontrolle über das Fahrzeug, das auf der Wasserfläche gleitet.

Foto: Pirelli

Um das Aquaplaning-Risiko zu senken, benötigen Reifen ein Profil mit vielen Rillen und Kanälen, die das Wasser hauptsächlich nach vorne und hinten ableiten. Auf diese Weise entwässern sie die Reifenmitte und die Lauffläche behält den Kontakt zur Fahrbahn.

Diese Aufgabe ist umso schwieriger, je schneller der Wagen fährt. Zudem sind Breitreifen oft anfälliger für Aquaplaning als schmalere Reifen. Zwar bieten sie bei trockenen Verhältnissen deutlich mehr Grip als kleinere Dimensionen, doch verlieren sie auf Nässe eher den Kontakt zur Fahrbahn, weil sie infolge ihrer Breite auch mehr Wasser ableiten müssen. Mit innovativen Technologien gleichen die Ingenieure von Pirelli dieses Manko aus.

Foto: Pirelli

Die Laufflächen-Profile von Ultra High Performance-Reifen wie die der Pirelli P Zero oder der Pirelli Sottozero sind darauf ausgerichtet, das Aquaplaning-Risiko zu minieren. Bei der Entwicklung unterstützen Simulatoren die Ingenieure in hohem Maße. Doch um leistungsstarke Profile kreieren zu können, sind Tests auf nassen Straßen unerlässlich. Das gilt selbstverständlich auch für die Regenreifen der Formel 1. Auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet ließ Pirelli vor dem Start der Saison 2016 mehrere Teams diverse Mischungen und Profile testen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/autonews20160203_kvp.mp3

 

 


Veröffentlicht am: 04.02.2016

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