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23.11.2017

 

 

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Preis der Leipziger Buchmesse

15 Nominierungen stehen fest

In sechs Wochen ist es wieder so weit: Am 17. März warten Nominierte, Verleger, Leser und Medienvertreter gespannt auf die Entscheidung, wer den Preis der Leipziger Buchmesse 2016 erhält.

Die Jury unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke hat aus den insgesamt 401 Werken, die von 113 Verlagen eingereicht wurden, jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den renommierten Preis nominiert:

Kategorie Belletristik:
Marion Poschmann: "Geliehene Landschaften - Lehrgedichte und Elegien" (Suhrkamp)
Roland Schimmelpfennig: "An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts" (S. Fischer)
Nis-Momme Stockmann: "Der Fuchs" (Rowohlt)
Heinz Strunk: "Der goldene Handschuh" (Rowohlt)
Guntram Vesper: "Frohburg" (Schöffling & Co.)

Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Werner Busch: "Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit" (C.H. Beck)
Jürgen Goldstein: "Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt" (Matthes & Seitz)
Ulrich Raulff: "Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung" (C.H. Beck)
Christoph Ribbat: "Im Restaurant. Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne" (Suhrkamp)
Hans Joachim Schellnhuber: "Selbstverbrennung: Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff" (C. Bertelsmann)

Kategorie Übersetzung:
Kirsten Brandt: übersetzte aus dem Katalanischen "Flüchtiger Glanz" von Joan Sales (Hanser)
Brigitte Döbert: übersetzte aus dem Serbischen "Die Tutoren" von Bora Ćosić (Schöffling & Co.)
Claudia Hamm: übersetzte aus dem Französischen "Das Reich Gottes" von Emmanuel Carrère (Matthes & Seitz Berlin)
Frank Heibert: übersetzte aus dem Englischen "Frank" von Richard Ford (Hanser Berlin)
Ursula Keller: übersetzte aus dem Russischen "Eine Straße in Moskau" von Michail Ossorgin (Die Andere Bibliothek)

Onlineangebote zum Preis der Leipziger Buchmesse

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 17. März 2016, um 16 Uhr in der Glashalle vergeben. Die Preisverleihung kann im Livestream unter www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/stream verfolgt werden.

Medienvertreter haben zudem die Möglichkeit, einen Beitrag zum Preis der Leipziger Buchmesse 2016 für ihre Berichterstattung zu verwenden. Unter www.media-porta-mediathek.de in der Rubrik Beiträge können sich Pressevertreter anmelden und den kostenfreien Video-Inhalt downloaden.

Die Nominierten vorab erleben

Literaturfans können die Nominierten schon im Vorfeld deutschlandweit erleben. Die Autoren der Kategorie Belletristik sind schließlich am 2. März im Literaturhaus Hamburg und am 10. März im Literaturhaus München zu erleben. Die Veranstaltungen werden vom NDR beziehungsweise SWR übertragen. Am 8. März sind die Nominierten in der Kategorie Übersetzung im Literarischen Colloquium Berlin zu sehen. Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik werden am 12. März in der Volksbühne Berlin vorgestellt.

Wer diese Termine nicht wahrnehmen kann, hat am ersten Messetag die Gelegenheit, den Autoren und Übersetzern zu lauschen. Von 11 bis 12 Uhr präsentieren sich die Belletristik-Nominierten im Literaturforum (Halle 4, E401). Direkt im Anschluss stellen sich dort die Autoren der Kategorie Sachbuch/Essayistik vor. Ab 13 Uhr sind die Übersetzer-Nominierten im Forum International im Übersetzerzentrum (Halle 4, Stand E500) zu hören. Präsentiert werden die Autoren von jeweils zwei Juroren.

 


Veröffentlicht am: 04.02.2016

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