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17.08.2017

 

 

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Aufgespießt: Weiße Flecke

Zwischen Finnland, Bosnien und Herzegowina, Moldawien und Montenegro

(Helmut Harff / Chefredakteur) Geografie scheint bei uns Deutschen, die sich so gerne mit dem Titel Reiseweltmeister schmücken, in der Schule nicht zu den Lieblingsfächern zu gehören. Sicherlich würden viele schon durch die Prüfung rauschen, wenn es nur um europäische Länder geht.

Ich habe mir immer eingebildet, mich in Europa ganz gut auszukennen. Doch das dem wohl nicht ganz so ist, habe ich gestern bemerken müssen. Ich war mit der besten Frau der Welt in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes in einer urigen Kneipe, in der es Berliner Bier und fast nur Touristen gab. Da verwundert es nicht, wenn man mit Menschen ins Gespräch kommt, die zu Gast in der Hauptstadt sind.

In unserem Fall waren es zwei weitgereiste Finnen. Finnland – das liegt doch da oben im Norden, an der Grenze zu Russland. Was weiß ich über Finnland, schoss es mir durch den Kopf. Man will sich ja nicht blamieren. Klar, die Hauptstadt ist Helsinki. Dann gibt es mit Tampere und Turku in dem ziemlich großen Land noch zwei bekannte Städte. Finnland, das war mal Nokia und das ist Sport. Das ist Motorsport und Kimi Räikkönen, Mika Häkkinen und Keke Rosberg. Finnland, dass ist selbstverständlich auch Wintersport. Da fallen mir Namen wie Janne Ahonen, Matti Hautamäki oder Matti Nykänen ein. Ach ja, in Finnland zahlt man wohl mit den Euro. Mehr fiel mehr zu Finnland nicht ein, ich erfuhr aber im Gespräch noch einiges.

Dabei hatte ich mit den Finnen am Tisch sogar noch Glück. Wenn ich mir vorstelle, die beiden wären in Bosnien und Herzegowina, in Moldawien oder Montenegro zuhause. Da hätte ich ganz sicher noch älter ausgesehen. Nicht nur die drei Länder gehören zu den weißen Flecken auf meiner persönlichen Europakarte. Nicht besser sieht es aus, wenn es um Andorra oder San Marino geht. Über diese Länder weiß ich schlicht fast gar nichts.

Ich weiß nicht, wie Ihnen es geht, aber ich finde meine Unkenntnis ziemlich beschämend. Nun könnte ich es mir einfach machen und beklagen, dass ich eigentlich nie eine Pressemitteilung aus diesen Ländern bekomme. Ich habe ganz sicher auch noch nie eine Einladung zu einem Pressetermin erhalten. Doch das entschuldigt nicht meine Unwissenheit. Schließlich gibt es genügend Möglichkeiten, sich zu informieren. Das werde ich ganz sicher auf der Internationalen Tourismusbörse im März in Berlin nachholen.

Die wohl größte europäische Reisemesse bietet dafür die ideale Plattform. Man muss ja nicht auf jeder Ausgabe der ITB an den Ständen Frankreichs, Spaniens oder was es da noch an überstrapazierten Reisedestinationen so viel Zeit verbringen. Ich werde mich dieses Jahr um die unbekannteren Länder Europas kümmern. Mal sehen, was es da so spannendes gibt. Ich hoffe so auch, einige weiße Wissensflecke auf meiner persönlichen europäischen Landkarte mit Farbe und Wissen füllen zu können.

 


Veröffentlicht am: 08.02.2016

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