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13.12.2017

 

 

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Aufgespießt: Na ja

... und ich mache mir Gedanken

(Helmut Harff/Chefredakteur) Gestern war der 21. Februar und der im Jahr 2000 von der UNESCO ausgerufene Internationale Tag der Muttersprache. Daran hat vor 61 Jahren meine Mutter sicherlich nicht gedacht. Sie war nur froh, dass ihr Wonneproppen fröhlich krähte.

Vor 61 Jahren hatte sie sicherlich auch nicht vermutet, dass ihr Erstgeborener einmal mit der deutschen Sprache umgehen wird. Das ging nicht nur meiner Mutter, sondern ganz sicher auch mir so. Doch das Leben ist eben ein verrücktes. Niemand weiß, wo es einen einmal hinführt.

Mich hat es dahin geführt, dass ich mir jeden Morgen einen Text einfallen lassen darf. Ja, darf, denn einen Auftrag, gar eine Anweisung bekomme ich ja dafür nicht. Das ist auch wirklich gut so. Ich hatte schon sehr früh und das mein bisheriges Leben lang eine große Abneigung gegen Anweisungen. Die Abneigung war und ist umso größer, um so unsinniger oder auch nur für mich kaum nachvollziehbar solche Anweisungen sind.

Nun könnte man ja auf die Idee kommen, dass jemand, der 1955 das trübe Februar-Licht in der DDR erblickte, sich von Anweisung zu Anweisung hangeln musste. Dem ist nie so gewesen. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf. Daran konnte eigentlich nie jemand etwas ändern. Mal gelang das mit erhobenem Haupt, mal mit etwas mehr Schlitzohrigkeit.

Doch ich will gar nicht zurück blicken. Mich interessiert viel mehr, was das Leben noch so zu bieten hat. Schließlich liegen - so man die offizielle Statistik zugrunde legt - noch knapp 20 Jahre vor mir. Ja, heute kann ich sagen, dass ich glücklich bin. Ich habe die allerbeste Frau der Welt, Freunde und Familie. Mich plagt kaum mal ein Zipperlein, das Finanzamt schmollt nicht mit mir und ich habe den tollsten Job, den ich mir vorstellen kann.

Da kann ich mir nur wünschen, dass das alles so bleibt. Doch da hört man es links und rechts einschlagen. Nicht mehr alle, die einen lange begleitet haben, sind noch am Leben. Das macht schon mal nachdenklich. Doch unter dem Strich bleibt viel Freude, viel Liebe, viel Lust auf die Zukunft.

Ich glaube, nein, ich bin davon überzeugt, dass das Leben immer spannend ist. Dass man dafür etwas tun muss, ist klar. Eigentlich mache ich das, was Ex-Kanzler Schröder mit den Arbeitslosen machte: Fordern und Fördern. Wobei, für beides ist mehr die allerbeste Frau der Welt zuständig. Da wo notwendig - auch wenn ich das manchmal anders sehe - gibt es einen kleinen Hieb in die Rippen, meistens aber viel mehr Zuspruch. Mut machen, einen bestätigen, einen fordern und fördern - er so einen Menschen an der Seite hat, der kann ganz getrost auf die nächsten 20 Jahre blicken.

Ich habe noch viel vor, will die Liebe und das Leben genießen. Das macht richtig Spaß und Spaß am Leben, dass ist es, was uns am Leben erhält.

Ich wünsche allen, die heute Geburtstag haben, einen genussvollen Tag.

 


Veröffentlicht am: 19.02.2016

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