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Aufgespießt: annus bissextus

… wie wir Lateiner sagen

(Helmut Harff/Chefredakteur) Es ist mal wieder so weit: Dieses Jahr ist ein annus bissextus – oder schlicht ein Schaltjahr. Schaltjahr? Wikipedia weiß dazu: "Das meistens alle vier Jahre stattfindende Schaltjahr im gregorianischen Kalender - einem Sonnenkalender - enthält mit dem eingeschobenen 29. Februar einen zusätzlichen Schalttag. Damit wird das Kalenderjahr längerfristig dem die Jahreszeiten bestimmenden Sonnenjahr (Tropisches Jahr), das Bruchteile eines Tages länger als das 365 Tage lange Gemeinjahr ist, angeglichen".

Weiter ist zu lesen: "Die durch 4 ganzzahlig teilbaren Jahre sind Schaltjahre. Die mittlere Länge eines gregorianische Kalenderjahres erhöht sich dadurch um einen viertel Tag von 365 Tage auf 365,25 Tage. Säkularjahre, also die Jahre, die ein Jahrhundert abschließen (z.B. 1800, 1900, 2100 und 2200) sind keine Schaltjahre. Im Durchschnitt verringert sich dadurch die Länge des Kalenderjahres um 0,01 Tage von 365,25 Tage auf 365,24 Tage. Schließlich sind die durch 400 ganzzahlig teilbaren Säkularjahre doch Schaltjahre. Damit sind z.B. 1600, 2000 und 2400 jeweils wieder Schaltjahre. Die mittlere Länge des Kalenderjahres erhöht sich um 0,0025 Tage von 365,2400 Tage auf 365,2425 Tage".

Damit ist die Sendung mit der Maus beendet.

Gut, 2016 ist also einen Tag länger. Es werden wieder Menschen geboren, die sich dann mit der Frage beschäftigen dürfen, wann sie eigentlich in den "normalen" Jahren Geburtstag haben. Doch wann haben sie nun ihren Ehrentag? Nimmt man sich den Hl. Suitbert, einen angelsächsischen Glaubensboten in Deutschland sowie Klostergründer und Abt von Kaiserswerth zum Vorbild, so wird dessen Gedenktag am 29.2. oder - wenn kein Schaltjahr ist, am 1. März begangen. Dagegen wird der katholische Romanustag im Schaltjahr am 29.2. und ansonsten am 28.2. begangen. Es kann demnach jeder halten wie er will.

Was macht man sonst mit dem zusätzlichen Tag? Man geht wie 2016 - so man welche hat – arbeiten. Das wirkt sich dann in den Wirtschaftsdaten für das Land aus, denn man hat ja einen Tag mehr geschafft. Hoffentlich merkt das auch jeder in seiner Lohntüte. Man wartet einen Tag länger auf die Überweisung der Rente und an anderen Sozialleistungen ändert sich auch nichts.

Übrigens, so habe ich in einem "BILD"-Beitrag gelesen, wird am 29.2. nicht gern geheiratet. Die Begründung leuchtet ein: Frauen wollen nicht nur alle vier Jahre Hochzeitstag feiern. Dabei ist der 29.2. doch gar nicht so schlecht. Der lässt sich gut merken und es gibt garantiert alle vier Jahre rote Rosen. Das verflixte siebente Jahr ist bei diesem Hochzeitstermin erst in 28 Kalenderjahren dran. Man muss das Ganze nur positiv sehen.

Was mache ich eigentlich mit dem zusätzlichen Tag? Es ist ein Tag mehr, in dem ich das Leben genießen kann, es ein Tag mehr mit der besten Frau der Welt. Das ist toll, aber auch kein Grund auszuflippen. Lustig finde ich die Idee der Volksbank Darmstadt-Südhessen. Die verloste für den 29.2.2016 einen Abschalttag in einem Wellnesstempel nach Wahl.

Da kommt mir die Frage in den Kopf, warum noch niemand den 29. Februar für sich vereinnahmt hat. Es wäre doch nicht schlecht, wenn man den 29.2. irgendwie festlich begehen könnte. Vielleicht gibt es ja Ideen. Alle vier Jahre einen zusätzlichen Feiertag - so mitten in der Fastenzeit - das hätte doch etwas. Wenn Sie eine Idee haben, so lassen Sie es uns ruhig wissen. Wenn uns eine so richtig gut gefällt, so fällt uns sicherlich eine schöne Überraschung ein.

 


Veröffentlicht am: 29.02.2016

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