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30.04.2017

 

 

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Sauer macht lustig

Saisontipp Rhabarber

Von Mitte April bis Ende Juni ist in Deutschland Rhabarber-Hochsaison. Dann kommt das Gemüse aus heimischem Freilandanbau und ist besonders aromatisch. „Die fleischigen Stiele der Pflanze sind zum Verzehr geeignet und haben für jeden Geschmack etwas zu bieten“, erklärt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.

Es gibt verschiedene Sorten  – von extrem sauer bis mild:
- Grünstielig, grünfleischig: stark sauer
- Rotstielig, grünfleischig: herbe Säure
- Rotstielig, rotfleischig: zartes Himbeeraroma
 
Erfrischend, gesund und kalorienarm

Mit 13 kcal je 100 g ist Rhabarber sehr kalorienarm und deshalb ideal für die figurbewusste Ernährung. Das Gemüse enthält zudem wertvolle Ballaststoffe. In einer Portion von 250 g sind immerhin 8 g Ballaststoffe enthalten, das entspricht fast 30 Prozent der Tageszufuhrempfehlung. Für den typischen, frischen Geschmack des Rhabarbers sorgen insbesondere die Fruchtsäuren Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure.
 
Oxalsäure in Rhabarber

Oxalsäure ist in Rhabarber, aber auch in vielen anderen Pflanzen wie in Mangold, Spinat, Kakao oder schwarzem Tee enthalten. Auch im menschlichen Stoffwechsel wird Oxalsäure gebildet. Zu beachten ist jedoch, dass sich Oxalsäure im Verdauungstrakt mit Mineralstoffen wie Calcium verbindet, so dass das Calcium vom Körper nicht aufgenommen werden kann. Hinzu kommt, dass sich die gebildeten Kristalle ablagern und Blasen- oder Nierensteine verursachen können. Wer also zu diesen Harnsteinen neigt, sollte Lebensmittel mit viel Oxalsäure meiden oder nur in geringen Mengen konsumieren. Für Gesunde hat Rhabarber in den üblichen Verzehrmengen keine negativen Auswirkungen.

Einfache Maßnahmen helfen, den Oxalsäuregehalt von Rhabarber deutlich zu vermindern:
- Rotstielige und rotfleischige Rhabarber-Sorten wählen.
- Möglichst jungen Rhabarber bevorzugen, da der Oxalsäuregehalt im Rhabarber mit zunehmendem Wachstum steigt.
- Blätter der Rhabarberpflanze unbedingt entfernen, Stiele schälen.
- Rohen Rhabarber kochen oder blanchieren, anschließend das Kochwasser weg schütten, auch wenn mit dem Wasser neben Oxalsäure auch ein Teil der Vitamine und Mineralstoffe verloren gegen.
- Rhabarber mit Milch oder milchhaltigen Produkten wie Pudding oder Soße zubereiten. Die Oxalsäure verbindet sich mit dem Calcium der Milch und nicht mit dem Calcium des Körpers. Dadurch entsteht ein Salz. Es haftet an den Zähnen, die sich daher nach dem Verzehr einer Rhabarber-Milch-Zubereitung etwas stumpf anfühlen können.

Rhabarberküche

Rhabarber schmeckt pur, mit wenig Zucker oder auch in Kombination mit anderen Früchten. Sehr gut passen Erdbeeren, Äpfel, Bananen, Orangen oder Aprikosen. Mit Vanilleeis kann man ohne großen Aufwand ein säuerlich frisches Dessert herstellen. Als Gewürze eignen sich Ingwer, Zimt und Vanille. Sie harmonieren besonders gut mit dem Rhabarbergeschmack. Aus püriertem Rhabarber lassen sich erfrischende Sorbets und Mousse zubereiten. Auch in Konfitüren ist Rhabarber beliebt. Denn Rhabarber enthält viel Pektin, welches beim Gelieren unterstützt. Daher wird er beispielsweise bei Erdbeermarmelade mitverkocht, denn ohne Rhabarber bleibt sie häufig eher flüssig.
 
Weitere Informationen zum Thema Ernährung finden Sie unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de.

Foto: kostrez – fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

 


Veröffentlicht am: 31.03.2016

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