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25.05.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Seitwärts

… der Autobahn

Wir, die beste Frau der Welt und ich, sind sehr viel unterwegs. Gestern ging es nach Bad Elster. Hier hat vor wenigen Tagen das 4****-Hotel „König Albert“ eröffnet und wir sollen mal sehen, ob das für die Leser von genussmaenner.de und die Leserinnen von frauenfinanzseite.de etwas ist. Doch davon an anderer Stelle mehr.

Nach einem Abstecher nach Dorfchemnitz – warum, verraten wir in den kommenden Tagen – meinte das Navi, dass wir doch mal die Autobahn meiden und über Land nach Bad Elster fahren sollten. Zugegeben, das dauerte rund 30 Minuten länger und wir kamen zu unserem ersten Termin etwas zu spät.

Und doch, es hat sich gelohnt. Anstelle der Schallschutzwände säumten Bäume die Straße. Niemand betätigte die Lichthupe oder drängelte. Es ging entspannt durch das Erzgebirge und das Vogtland. Ich als Beifahrer konnte die Landschaft, von der man ja auf der Autobahn kaum etwas mitbekommt, so richtig genießen. Trotz der kurvenreichen Strecke riskierte die beste Fahrerin der Welt auch mehr als einen Blick.

Wir fuhren durch Orte, von deren Existenz selbst die gebürtige Vogtländerin an meiner Seite nie etwas gehört hatte. Kleine Städte und Dörfer passierten wir. Mal zeigten die sich von ihrer besten Seite, mal war man froh, dass man dort nicht anhalten musste. Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich Orte entwickeln, wie sie sich präsentieren, obwohl sie nur wenige Kilometer auseinander liegen.

So eine Tour abseits der Autobahn hat noch einen Vorteil: Man muss nicht an einer Raststätte anhalten um einen Pausenkaffee zu trinken. Überall gibt es Wirtschaften, Metzgereien und Bäckereien. Uns haben es vor allem letztere angetan. Es tut richtig gut, so eine Bäckerei zu betreten. Es riecht nach Sauerteig und viel gutem Handwerk. Es gibt in diesen Bäckereien noch Kuchen und Brot, wie ich es aus meiner Kinderzeit kenne. Man kann einfach nicht daran vorbei. Auf die Linie kann man ja an anderer Stelle wieder achten. Ach ja, der Kaffee ist auch besser als der an einer Raststätte. Vom Preis wollen wir gar nicht reden.

Erst hatte uns unser vermeintlicher Umweg gar nicht gefallen – schließlich war er länger und wir wie immer unter Zeitdruck. Doch schon nach wenigen Kilometern waren wir richtig froh, dass uns das Navi diesen Streich gespielt hat. Manchmal ist eben der schnellste nicht auch der bessere Weg.

Der hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn ein Besuch in Bad Elster scheint nach einem gestrigen Spaziergang auf jeden Fall zu lohnen. So viel der Tipp für den nächsten Urlaub.

Jetzt testen die beste Frau der Welt und ich erst einmal das Frühstücksbuffet hier im Hotel König Albert. Nach dem gestrigen Abendbrot sind die Erwartungen hoch.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Fahren Sie doch auch einfach mal von der Autobahn ab.

 


Veröffentlicht am: 12.04.2016

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