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Würziges Wohlbefinden – der Bärlauch

Er gilt als untrüglicher Bote des Frühlings


Früher wurden dem Bärlauch ebenfalls alle möglichen Wunderkräfte nachgesagt. Erwiesen ist dagegen seine Wirksamkeit als Heilpflanze.

Die Rede ist vom Bärlauch, der nach einer Phase des Desinteresses inzwischen auch in der Sterneküche wieder „angesagt“ ist. Aber die Pflanze, die auch wilder Knoblauch oder Wald-Knoblauch heißt und dieser Bezeichnung mit ihrem Duft alle Ehre macht, hat ihren Platz auf dem alltäglichen Speisezettel gleichermaßen verdient.

Der deutsche Name des Lauchgewächses soll zum einen Teil tatsächlich auf das Verhalten der Bären zurückgehen, die sich nach dem Winterschlaf mit Bärlauch als erstes eine regelrechte Vitamin- und Energiebombe einverleiben. Das brachte unsere Vorfahren auf den Gedanken, sich mit dem Verzehr des Krauts nach einem nährstoffarmen Winter ebenfalls „Bärenkräfte“ zulegen zu können. Außerdem sollte der Bärlauch – wie der Knoblauch – gegen Vampire, Hexen und andere bedrohliche Zauberwesen schützen sowie darüber hinaus der Liebeskraft dienlich sein.

Abgesehen von solchen glaubensbasierten Wirkungen wurde der Bärlauch, den schon die Kelten, Germanen und Römer kannten, bereits damals wegen seiner Heilkraft geschätzt. Man verwendete ihn zur Entschlackung des Körpers, als bakterienabtötende Salbe sowie um Magen und Leber nach Gelagen wieder in Schuss zu bringen. Heilkundler wie Hildegard von Bingen oder der Kräuterpfarrer Johann Künzle wussten um die reinigende Wirkung des Bärlauchs bei Magen, Darm und Blut. Nachweislich wirkt die Pflanze auch gefäßerweiternd, blutdruck- und cholesterinsenkend, der Arterienverkalkung entgegen und stärkend auf das Immunsystem. Zudem enthält das Kraut Magnesium, Eisen und sehr viel Vitamin C.

Unterdessen hat sich der Bärlauch seinen Platz als Frühlingsgemüse in der heutigen Küche wieder zurückerobert. Er sollte möglichst frisch verwendet werden, weil die Pflanze getrocknet an Wirkung und Inhaltsstoffen deutlich einbüßt. Die frischen Blätter hingegen enthalten auch die gesunden Lauchöle und Flavonoide.

Bärlauch eignet sich besonders gut zur Verwendung in Kräuterquarks und Kräuterbutter, in warmem Essen, wie etwa Suppe, in Salaten und als Brotaufstrich. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Bärlauch-Pesto.

Foto: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

 


Veröffentlicht am: 18.04.2016

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