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20.08.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Ein ganz besonderer Tag

… mit Vicky Freifrau von Ruffin

Sie stand auf der Bühne des Berliner Friedrichstadtpalastes. Bis auf ihre sechs exzellenten Musiker, die auch als Background-Chor eine mehr als gute Figur machten, war die Bühne leer. Kein Nebel, keine Tänzer, keine Gäste – nur sie: Vicky Leandros.

Sie feierte mit 1.800 Fans – darunter erstaunlich viele Männer – den Auftakt ihrer aktuellen Tour „Das Leben und ich – Live 2016“ in Berlin. Klar, dass die Leandros-Fans vom ersten Augenblick an jubelten. Daran änderte sich auch nichts, als die charmante Sängerin, die nur zwei Outfits für fast drei Stunden Konzert benötigte, bekannt gab, dass geplante Filmeinspielungen ausfallen müssen. Die Technik streikte.

Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass die Beleuchter streikten. Vielleicht fiel das mir auch nur als alter Theaterhase auf. Doch das spielte alles keine Rolle. Allein, was die kleine Frau da unten auf der großen Bühne bot, wie sie agierte, erzählte, mit dem Publikum spielte, auf jede Reaktion der Fans reagierte, die dargereichten Blumen entgegen nahm und wie sie vor allem sang und tanzte, das war wichtig, das zählte.

Ein unfreiwilliger Höhepunkt des Abends war wieder einmal ein technisches Versagen. Das Akkordeon fehlte, wurde gebracht und war nicht verkabelt. Im Endeffekt stand der Techniker hinter dem Musiker und hielt den Stecker.  Das sorgte beim Publikum und bei Vicky Leandros für Lacher. Sie kommentierte den Fauxpas mit den Worten „Das ist heute ein ganz besonderer Tag". Recht hatte sie und das Publikum lag ihr da schon bedingungslos zu Füßen.

Im ersten Teil erzählte sie einiges aus ihrem Leben und sang viele Titel, bei denen nur die eingefleischtesten Fans mitsingen konnten. Mir gefielen die unbekannteren Stücke ganz besonders, denn sie hatten so gar nichts von Mitklatsch-Schlagern. Eigentlich stand da auch keine Schlagersängerin, sondern eine Chansonsängerin auf der Bühne, die mit viel Herz und einer  unverwechselbaren Stimme ihr Publikum verzauberte. Nicht umsonst sagte Jacques Brel der noch sehr jungen Vicky, sie habe eine dramatische Stimme. Recht hatte der französische Sänger, mit dem sie auch schon gemeinsam sang.

Im zweiten Teil des Abend ging es dann Schlag auf Schlag und das Publikum bekam, worauf es gewartet hat – die Hits der Griechin mit deutschen Pass. Immer wieder sang sie mit dem Publikum, dass sich nicht lange bitten ließ. Spätestens jetzt klatsche jeder mit und viele zeigten sich sehr textsicher. Erst nach fünf Zugaben zogen die Zuschauer zufrieden ab.

Zufrieden durften sie auch sein, denn was die 62jährige da auf der Bühne ablieferte, war jeden Applaus wert. Ihr Alter merkte man  Vicky Leandros nun wahrlich nicht an. Sie überzeugte mit ihrer Stimme, ihrer Bühnenpräsenz, ihrer Ausstrahlung und ihrer Performance. Drei Stunden in Highheels auf der Bühne zu stehen – und das nur mit einer Pause, das nötigt einfach Respekt ab. Den zollte das Publikum einer Vicky Leandros, die ich so bisher nicht kannte.

Es war ein ganz besondere Tag – auch ohne der einen oder anderen technischen Panne.

Ich wünsche  Vicky Leandros für Ihre Tour „Das Leben und ich – Live 2016“ immer so viel Kraft und gute Laune, etwas weniger technische Probleme und ein begeistertes Publikum.

Hier noch ein Tipp für alle Vicky Leandros-Fans. Am 24. April 2016 gibt es ein zusätzliches Konzert im Friedrichstadtpalast. Noch gibt es einige Karten.

Jetzt werde ich erst einmal frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück mit der neuen Vicky Leandros-CD.

 


Veröffentlicht am: 22.04.2016

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