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18.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Keine Werbung!

Keine Sprüche?

Ich war gestern auf Tour und habe am German Pressday in Berlin einige PR-Agenturen aus der Modebranche besucht. Die sind ja unter anderem dafür zuständig, dass wir mit Material versorgt werden, um Sie dann über die neuesten Trends und Entwicklungen auf dem Modemarkt zu informieren.

Nun glaubt man ja, dass Menschen, die sich der Werbung verschrieben haben, auch nichts gegen Werbung haben. Doch an einem der Briefkästen entdeckte ich tatsächlich einen Aufkleber „Bitte keine Werbung“. Das ist für mich so, als ob sich ein Autohändler für eine autofreie Gesellschaft einsetzt.

Ich nehme mal an, die Agenturleute wollten ihren Briefkasten nur vor zu viel Papier bewahren. Merkwürdig dann nur, dass man gleich einen kleinen Berg von Papier in die Hand gedrückt bekam, wo in bester Werbemanier auf Recycling-Papier und in Hochglanz die wundervolle neue Mode präsentiert wurde. Schön anzusehen, aber völlig sinnlos. Ein kleiner Stick tut es zumindest für uns Journalisten auch. Dann sind wir glücklich.

„Werbung nein Danke“ und ähnliche Aufkleber sehe ich ja immer wieder. Doch helfen die? Sorgen die dafür, dass die Menschen von Werbebotschaften unbeeindruckt bleiben? Ich meine nein, denn man will ja keine Werbung, genau weil man sich ja sonst verführen ließe.

Doch die Werbeleute sind nicht dumm und irgendwann greift der alte Danone-Spruch: Irgendwann bekommen wir Euch alle. Denken sie mal nach, was Ihnen bei folgenden Werbesprüchen einfällt:
Ei, Ei, Ei...
Wer wird dann gleich in die Luft gehen
Die Kraft, die durch den Knoten geht
Der Duft der Großen weiten Welt
Nichts ist unmöglich
Er fährt, und fährt ,und fährt.

Nichts machte klick? Dann sind Sie entweder sehr jung, sehr vergesslich oder wirklich absolut  werberesistent.
Hier dann die Auflösung:
Eierlikör Verpoorten
HB-Zigaretten
Omo-Waschmittel
Peter Stuyvesant-Zigaretten
Toyota
VW-Käfer

Jetzt wieder alles klar? Ich habe ehrlicher Weise noch niemanden gefunden, der nicht zumindest einige dieser Sprüche kennt, die ja zumeist in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Gleiches gilt für Werbemusik. Ich denke da an die für Underberg oder Becks-Bier.

„Bitte keine Werbung“ hilft vielleicht, die heimische Papierflut etwas einzudämmen und womöglich auch vor dem einen oder anderen Fehlkauf. Entziehen können wir uns den Werbebotschaften dennoch nur, wenn wir keine Medien konsumieren, vor jeder Werbetafel die Augen schließen. Werbung – freundlicher Produktinformation genannt – gehört einfach zu unserem Leben. Sie nervt manchmal, doch so ganz auf sie verzichten – wer will das schon. Sicherlich auch keine Agentur, die genau damit ihr Geld verdient.

Ich habe gestern beim Bäcker eine neue Werbung entdeckt. Mal sehen wie die neuen Frühstücksbrötchen schmecken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Denken Sie daran: Wenn einem so viel Gutes widerfährt...

 


Veröffentlicht am: 22.04.2016

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