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28.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Kein Schwein

… und doch nicht gesund?

Glaubt man Presseberichten, den Angeboten im Handel und in der Gastronomie, so sind wir ein Volk von Vegetariern und Veganern. Es wird gern suggeriert, dass immer mehr Zeitgenossen auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten.

Die Gründe scheinen vor allem zu sein, dass man so etwas gegen die Massentierhaltung tun und sich gesund ernähren will. Sicherlich gibt es auch viele, die auf diesen Zug des Zeitgeistes aufspringen. Vegan scheint heute so chic zu sein, wie einst die freie Liebe.

Doch was hat es nun mit einem Leben ohne Fleisch oder ohne jegliche tierische Produkte auf sich? Profitieren die Tiere davon? Ich glaube nicht. Ich glaube, dass vor allem die Biobauern unter diesem vermeintlichen Trend leiden. Bio kaufen vor allem Menschen, die sich bewusst ernähren, die wissen wollen was sie essen, die dafür auch bereit sind, für gute Lebensmittel mehr zu bezahlen. Wenn die nun kein Fleisch, keine tierischen Produkte mehr kaufen, bleiben vor allem die übrig, denen nicht so wichtig ist, wie Schwein, Kuh, Huhn und Fisch gelebt haben. Lang lebe die Massentierhaltung.

Auch Jäger leiden sicherlich unter dem Trend zu fleischloser Kost und Kunststoffschuhen. Wenn geschossenes Wild nicht mehr kostendeckend zu verkaufen ist, wird es eben nicht geschossen. Darunter leidet dann wieder der Wald. Eine Kettenreaktion mit kaum abschätzbaren Folgen.

Und die Gesundheit? Immer mehr Studien und Ärzte verweisen darauf, dass eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung nicht gesund ist. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten sich nicht vegan ernähren. Ehrlich, ich kenne dünne Fleischesser und korpulente Vegetarier und umgekehrt. Kein Fleisch = dünn, die Rechnung geht nicht auf.

Das ist auch kein Wunder, wenn man sich mal die ganzen Ersatzprodukte für Vegetarier und Veganer ansieht. Bei einem Blick auf die Zutatenliste wird einem so schlecht, dass man erst einmal eine Scheibe Schinken braucht. Gegenüber vielen Fleisch- und Käseersatzprodukten erscheint Lasagne mit Pferdefleisch als Nouvelle Cuisine. Ob diese Produkte dem Lebensmittelrecht oder Verordnungen für die chemische Industrie unterliegen? Ich bin mir da nicht sicher. Gesund ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht – zumindest, wenn man solche Produkte häufig konsumiert.

Wer auf Fleisch oder gar auf alle tierischen Produkte verzichtet, hat noch ein Problem, dass der Mangelernährung. Was tun? Ab in die Apotheke und sich Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Hoffentlich wurden die nur in Menschen- und nicht in Tierversuchen getestet.

Bei der Ernährung, aber auch in vielen anderen Lebensbereichen vor allem von Veganern spielt die chemische Industrie einen riesige Rolle. Wer auf Leder, Seide und Wolle verzichtet, dem bleibt nicht viel. Sieht man mal von Leinen und Baumwolle ab, müssen Produkte vor allem auf Erdölbasis oder andere Errungenschaften der chemischen Industrie herhalten. Was daran gesund und umweltfreundlich sein soll, weiß ich nicht. Ich frage mich auch, ob so nicht mehr Tiere – vielleicht nicht die beim Bauern – vor allem unter Veganern leiden, als unter Fleischessern.

Was bleibt? Klar, man muss nicht jeden Tag Fleisch essen. Klar soll und muss man viel Obst und Gemüse essen. Klar müssen die Tiere, die wir verspeisen, vernünftig gehalten werden. Klar ist aber auch, dass wir von der Natur so geschaffen wurden, dass wir Fleisch und Grünkram essen. Nichts in uns ist für rein vegetarische Kost eingerichtet. Die Natur hat auch nicht vorgesehen, dass wir Chemie in Form von Fertig-Ersatzlebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln in uns hinein stopfen.

Ich mache mir jetzt zum Frühstück ein Smootie und ein Schinkenbrot.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 26.04.2016

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