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Automobil-News vom 28. April 2016

Michael Weyland informiert

Foto: ARCD

(Michael Weyland) Wie sich Verkehrsteilnehmer an einem Stoppschild und einem „Vorfahrt gewähren"-Schild verhalten müssen, ist bekannt, genauso wie die Regel „Rechts vor links". Doch wie sieht es mit der Vorfahrtsregelung in verkehrsberuhigten Bereichen, bei abgesenkten Bordsteinen und in Kreisverkehren aus? 

So manche besondere Vorfahrtsregel ist längst nicht allen Verkehrsteilnehmern geläufig. „Solche Wissenslücken sind ein Problem, denn die Beachtung von Verkehrsregeln ist für ein sicheres, unmissverständliches und unfallfreies Miteinander im Verkehrsalltag wesentlich", sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer.  Eine Besonderheit bei der Vorfahrtsregelung stellt der verkehrsberuhigte Bereich dar – häufig auch als Spielstraße bekannt – denn wer aus diesem Bereich kommt, hat keine Vorfahrt. Hier gilt nämlich nicht automatisch die „Rechts vor links"-Regelung, sondern §10 der Straßenverkehrsordnung (StVO) zum vorsichtigen Ein- und Anfahren. Verkehrsteilnehmer, die aus einem Grundstück, einer Fußgängerzone, einem Feld- oder Waldweg herausfahren oder über einen abgesenkten Bordstein fahren, haben ebenfalls keine Vorfahrt. Die „Rechts vor links"-Regelung ist hier außer Kraft gesetzt.

Foto: Josef Harrer, ARCD

Für Diskussionen sorgen immer wieder auch Fahrbahnverengungen, häufig auf Autobahnen vor Baustellen. Hier gilt nicht etwa die Regelung, dass Fahrzeuge auf der Hauptspur Vorrecht haben, sondern das sogenannte Reißverschlussverfahren: Fahrzeuge auf beiden Spuren haben abwechselnd Vorfahrt, und zwar direkt vor der Verengung und nicht schon hunderte Meter davor. Es kann also nichts schaden, sich solche Ausnahmen mal anzuschauen, denn falls es aus Unwissenheit doch mal kracht, muss man trotzdem haften. Unsicherheit herrscht oft auch beim Kreisverkehr. Ein solcher ist mit einem blauen runden Verkehrszeichen mit drei sich verfolgenden Pfeilen und einem „Vorfahrt gewähren"-Schild gekennzeichnet. Hier gilt: Die Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorfahrt, die einfahrenden Fahrzeuge müssen warten. Fehlt das „Vorfahrt gewähren"-Schild, handelt es sich dagegen um einen kreisförmigen Knotenpunkt mit der Regelung „Rechts vor links". Was häufig missachtet wird: Beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr haben Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, Vorrang (§9 Absatz 3 der StVO). Demnach ist „auf zu Fuß Gehende (...) besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten". Diese Regelung gilt auch allgemein für abbiegende Autofahrer. Doch obwohl diese Situationen ganz klar geregelt sind, dürfen Verkehrsteilnehmer im Zweifel nicht auf ihr Recht beharren und die Vorfahrt erzwingen. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/autonews20160427_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 28.04.2016

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