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Morgengruß von Helmut Harff: Unerkannt

Meister in unsere Nähe

Mir begegnen sie immer wieder, die Meister in meiner Umgebung. Das Problem ist nur, dass ich sie nicht erkenne, nicht weiß, dass diese Menschen herausragendes leisten. Im besten Fall erfahre ich über diese stillen Stars etwas aus der regionalen Presse oder aus den mit der Region verbundenen Radio- und Fernsehstationen. In ganz selteten Fällen erlebe ich solche Menschen bei Veranstaltungen.

Mir fiel das wieder auf, als ich auf der Festveranstaltung zum 4. Tag des Brotes die Deutsche Bääcker-Nationalmannschaft und die ersten Brotsommeliers kennenlernte. Man kannte sich untereinander nicht und ich wette, die meisten Kunden in den verschiedenen Bäckereien wissen auch nicht um die Erfolge "ihrer" Bäcker.

Ich erfahre auch immer wieder aus Lokalzeitungen, dass es in meiner direkten Nähe Menschen gibt, die nicht nur regionale, sonnder auch deutsche und internationale Meister sind. Sicherlich bin ich denen schon begegnet, hatte aber keine Ahnung, dass da möglicher Weise ein deutscher Meister oder gar ein Weltmeister vor mir an der Supermarktkasse steht.

Ich weiß auch nicht, dass da jemand in der Nachbarschaft ist, der außerordentliche Erfolge feiert - als Künstler, als Wissenschaftler, als Gedächniskünstler, als Gamer oder sonst was. Das geht ganz sicher nicht nur mir so und das finde ich schade.

Ich finde, wir sollten solchen Menschen, die ungewöhnliches, die außergewöhnliches vollbringen, viel mehr achten. Wie schon gesagt, machen das vor allem regionale Medien, gern auch die gern mit spitzen Fingern abgefassten kostenlosen Verteilzeitungen. Doch gäbe es die nicht, wüsste ich vieles über erfolgreiche und engagierte Menschen aus meinem direkten Umfeld nichts.

Nun können die Kolleginnen und Kollegen in den lokalen Redaktionen nur über etwas schreiben, wovon sie überhaupt Kenntnis haben. Da sind die stillen Sieger genau wie deren Umfeld gefragt. Wer seine Erfolge für sich behält, wer nur im Stillen den genießen will, den können wir auch nicht die Achtung, die Anerkennung entgegen bringen, die er verdient. Klappern gehört nun mal dazu. Wenn die verkannten Helden das nicht selber machen, dann sollten das die tun, die ihren Anteil daran haben.

Ich will ihr nicht dem ungewünschten Outing das Wort reden, doch viele positive Meldungen gehen so einfach verloren. Ich finde es einfach gut, wenn wir, die Medien über Menschen berichten, die etwas positives geleistet haben, die Erfolge und Anerkennug dort erreichen, wo wir es von demjenigen gar nicht erwarten. Solche Menschen zeigen, was möglich ist, dass die Welt nicht schlecht ist, dass es sich lohnt, sich anzustrengen, sich zu engagieren. Wir brauchen solche Vorbilder, die unsere Nachbarn, unsere Kollegen, unsere Mitmenschen sind.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Dabei werfe noch schnell ich ein Blick in die gerade gekommene Lokalzeitung.

Ihnen wünsche ich eine genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 06.05.2016

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