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Im Gespräch: TMG-Präsident Toshio Sato

Langstreckenrennen mag ich sehr

Toshio Sato (52) ist seit 2015 Präsident der TOYOTA Motorsport GmbH in Köln. Er ist seit 1987 für TOYOTA tätig und hat dabei vielfältige Motorsport-Erfahrungen in den verschiedensten Funktionen gesammelt. Jetzt besuchte er ein Rennen des TMG GT86 Cup auf dem Nürburgring und zeigte sich beeindruckt.

Der TMG-Präsident im Interview:

Wie würden Sie Ihren Motorsport-Background beschreiben?
Toshio Sato:
Bevor ich TMG-Präsident wurde, habe ich in verschiedene Abteilungen der Toyota Motor Corporation durchlaufen, zunächst bei der Motoren-, dann bei der Hybrid-Entwicklung. Der Motorsport hat dabei immer einen großen Teil meiner Karriere eingenommen und ich bin stolz darauf, bei so vielen unterschiedlichen Projekten mitgearbeitet zu haben, zum Beispiel als Motorenentwickler des Le Mans-Prototypen TS010. Auch meine Zeit in den USA habe ich sehr genossen, wo ich Teil des TOYOTA-Champ-Car-Programms war. Als TMG noch in der Formel 1 aktiv war, hatte ich auch hier schon einmal ein Engagement.

Sind Sie auch ganz allgemein Motorsportfan?
Toshio Sato:
Langstreckenrennen mag ich sehr – als ich 1987 bei TOYOTA damit begonnen hatte, Motoren für diese Disziplin zu entwickeln, wurde ich ein großer Fan davon. Ich bin ein Fan von Le Mans, die Formel 1, Moto GP. Da ich aber mittlerweile allerdings sehr beschäftigt bin, fällt es mir manchmal schwer, den Rennen so vieler Serien zu folgen. Sofern ich aber die Gelegenheit dazu habe, genieße ich die Zuschauerrolle. Besonders natürlich, wenn es um Serien mit TOYOTA-Fahrzeugen geht. Ich bin auch gerne selbst an der Strecke und hinter’m Steuer. Als Pilot die Nürburgring Nordschleife zu umrunden, würde mich besonders reizen – aber es müsste schon ein Top-Auto sein. Vielleicht wäre ja der neue CS-Cup als Bolide eine Versuchung wert.

Welchen Eindruck haben Sie vom TMG GT86 Cup am Nürburgring gewonnen?
Toshio Sato:
Der Nürburgring ist eine ebenso attraktive wie berühmte europäische Strecke. Es ist schön zu sehen, dass hier jeder fahren kann. Für mich persönlich bedeutet das, dass unsere Autos und der Cup Teil einer großartigen Serie auf einem aufregenden Kurs sind. Ich finde es toll, den TMG GT86 CS-V3 hier fahren zu sehen, besonders da die Autos ziemlich schnell und wettbewerbsfähig sind. Ich finde es toll, dass unser Auto Enthusiasten die Möglichkeit bietet, sich im Einstiegssegment des Rennsports zu betätigen. Das spielte eine große Rolle, wenn es darum geht, noch mehr Begeisterung für Fahrzeuge von TOYOTA zu entfachen.

Wie beurteilen Sie den CS-V3 als Rennwagen?
Toshio Sato:
Dass ich so viele CS-V3 auf der Strecke sehe, zeigt mir, dass das Auto sehr populär ist und die Anforderungen der Kunden erfüllt. Das Auto bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und kann die Nordschleife dennoch mit Leichtigkeit unter 10 Minuten bewältigen – was eine wirklich beeindruckende Leistung ist.

Wir haben ein eigenes Team in der VLN – TMG United – was halten Sie von diesem Engagement?
Toshio Sato:
Für ein Motorsport-Unternehmen ist das eine wirklich tolle Sache. Die Menschen in unserer Firma lieben den Motorsport augenscheinlich – und nicht nur die, die im Werksteam in der FIA Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) kämpfen. Ich finde es wirklich erbaulich, dass einige unserer Kollegen ihre Zeit für diese Art Motorsport opfern und dabei alles selbst erledigen. Das Besondere dabei ist, dass diese TMG-United-Mitarbeiter in ihrem Berufsleben normalerweise nicht an der Rennstrecke stehen und dennoch einen so großartigen Job bei den VLN-Rennen machen. Sie verbinden Leidenschaft und Einsatz, was eine großartige Mischung ergibt.

Warum ist der Kundenmotorsport für TMG wichtig?
Toshio Sato:
Bei TMG ist es unsere Hauptaufgabe Werksmotorsport der Spitzenklasse auszuüben. Aber die Motorsportaktivitäten dienen nicht nur dazu zu gewinnen – wir möchten auch neue Fans generieren und immer bessere Autos bauen. Das Schöne am Kundenmotorsport ist es, jedem die Möglichkeit bieten zu können, ein großartiges Auto zu fahren respektive das Straßenauto so zu tunen, dass es schnell ist und Fahrfreude bereitet. Wir möchten, dass Motorsport nicht nur in den Spitzenklassen Spaß macht. Er soll jedem Enthusiasten gefallen, der ihn betreibt.

 


Veröffentlicht am: 09.05.2016

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