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Gesundes Brot = gesunde Kinder?!

Ökotrophologin Astrid Büscher kennt die Antwort

Kinder sieht man immer wieder mit einem Stück Brot in der Hand. Sie scheinen es zu genießen. Doch ist dem so? Die Hamburger Diplom-Ökotrophologin Astrid Büscher erläutert im Gespräch, wie Kind und Brot zusammen passen.

Brot gilt als ein wichtiges Grundnahrungsmittel, ist aus unserer Ernährung nicht wegzudenken. Ist es auch wichtig, dass Kinder Brot essen?
Astrid Büscher:
Kinder brauchen Kohlenhydrate und Ballaststoffe für eine gesunde Entwicklung – dazu gehören neben Gemüse und Obst natürlich auch Getreideprodukte wie Müsli und selbstverständlich Brot. Vollkornbrot ist eine gute Wahl für eine gesunde Kinderernährung!

Es scheint so, dass viele Kinder keine Körner mögen. Ist das so?
Astrid Büscher:
Das kann man nicht verallgemeinern. Es gibt Kinder, die alles Knackige und Körnige mit Begeisterung essen – DAS typische Kind und damit auch DAS typische Kinderessen gibt es nicht. Nach Milch- und Breimahlzeiten fällt es aber manchen kleinen Kindern schwer, sich auf Essen umzustellen, dass gut gekaut werden muss. Gerade für Kleinkinder kann es daher von Vorteil sein, ihnen ein weiches und saftiges Brot wie den Vollkorn-Michel anzubieten, damit sie auf den Geschmack kommen.

Ist jedes Brot ist für Kinder geeignet? Gibt es Sorten, die Sie als Ernährungswissenschaftlerin empfehlen?
Astrid Büscher:
Grundsätzlich würde ich nur von speziellen Protein- oder Low Carb-Broten für Kinder abraten. Bei sehr kleinen Kindern in der Übergangsphase von Brei zu fester Kost können eventuell Brote mit ganzen Körnern, Nüssen oder Saaten noch nicht so gut verdaut werden, auch feste Kruste kann für die Kleinen ein Problem sein, wenn sie noch keine Backenzähne haben. Ansonsten können Kinder genau das gleiche Brot essen, das auch die Eltern mögen. Das Vorbild der Eltern ist natürlich gefragt: Kinder von Vollkornbrot-Essern werden früher oder später ganz selbstverständlich ebenfalls Backwaren aus dem vollen Korn bevorzugen.

Kindergarten-Brot, Schulbrot, Abendbrot, was sind Ihre Empfehlungen für ein abwechslungsreich vollwertig belegtes Brot?
Astrid Büscher:
Zum Frühstück eignen sich beispielsweise Kräuterquark oder Eibrot mit Schnittlauch. Wenn es mal etwas Süßes sein soll auch Hüttenkäse mit Konfitüre, Erdbeerscheiben auf Frischkäse oder ein Bananenbrot mit Zimt. Für unterwegs muss das Brot natürlich transportfähig sein, wählen Sie beispielsweise Frischkäse, Avocadomus oder Quark mit gehackten Nüssen. Aufschnitt und Käse sind beliebt, enthalten aber häufig große Mengen an Salz und Fett. Verwenden Sie daher am besten dünne Scheiben davon und peppen diese mit Radieschen- oder Gurkenscheiben, Paprikastreifen, Kräutern oder Salatblättern auf. Vielfalt ist gefragt – die meisten Kinder kommen früher oder später auf den Geschmack von abwechslungsreichem Essen, wenn sie es angeboten bekommen und diese Einstellung von den Eltern vorgelebt wird.

Wie sieht es mit der Menge aus? Wieviel Brot empfehlen Sie für die tägliche Ernährung eines Kindes?
Astrid Büscher:
Das ist individuell sehr unterschiedlich. Eine allgemeingültige Empfehlung für 1 bis 15-jährige kann man natürlich nicht geben. Das hängt von vielen Faktoren wie Alter, Gewicht, körperlichen Aktivitäten usw. ab. Als Faustregel, die auch das Alter der Kinder berücksichtigt, gilt: Vier Kinderhände voll Getreideprodukte sollten es etwa pro Tag sein. Dazu zählen aber neben Brot auch Reis, Nudeln und Müsli.

 


Veröffentlicht am: 27.05.2016

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