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28.04.2017

 

 

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Vier hervorragende Proteinlieferanten aus der Natur

Hanf und Co. statt Pülverchen


Zu einer gesunden Lebensform gehört eine proteinreiche Ernährung. Um den Körper mit genug Eiweiß zu versorgen, greifen viele Menschen auf Proteinpulver zurück. Dabei ist das bei einer ausgewogenen Ernährung überhaupt nicht nötig. Wir stellen in diesem Artikel vier mehr oder weniger bekannte Proteinlieferanten vor, die den Einsatz von flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln überflüssig machen.

Zunächst einmal ist es interessant zu wissen, warum Eiweiße überhaupt so wichtig für den menschlichen Organismus sind. Proteine bestehen zunächst aus Aminosäureketten, die unter anderem den Sauerstofftransport des Körpers anregen und für die Produktion von Antikörpern gegen Infektionen mitverantwortlich sind. Anders als bei Fetten und Zucker kann der Körper keine großen Eiweißmengen speichern, weshalb man sie täglich zu sich nehmen sollte.

Wird die erforderliche Proteinmenge nicht aufgenommen, beginnt der Körper mit dem Abbau von Muskelgewebe, um den Mangel auszugleichen. Aus diesem Grund achten besonders Sportler darauf, den Proteinhaushalt in regelmäßigen Abständen aufzufüllen. Die folgenden vier Nahrungsmittel eignen sich aufgrund ihrer eiweißreichen Zusammensetzung ganz besonders dazu, die Proteinspeicher aufzufüllen.

  1. Hanf Hanfsamen stellen mit die nahrhaftesten Getreidekörner überhaupt dar. Sie sind reichhaltig an hochwertigen Proteinen und beinhalten nur wenige gesättigte Fette. Zudem trumpft Hanf mit allen neun lebenswichtigen Aminosäuren auf, die vom menschlichen Körper über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Pro 100 Gramm enthalten die Samen 25 Gramm Protein. "Das ist ein höherer Gehalt als in jedem anderen pflanzlichen Nahrungsmittel, und sogar mehr oder genauso viel wie in beinahe allen Fleisch- und Fischsorten.", schreibt die Webseite Sensiseeds. Zudem enthält Hanf keine Trypsinhemmer, wie sie beispielsweise in Soja vorkommen. Diese verhindern, dass das gesamte Protein und die lebenswichtigen Aminosäuren komplett vom Körper aufgenommen werden können.
  2. Hafer Wie Getreide im Allgemeinen, zeichnet sich auch Hafer durch einen guten Proteingehalt aus. In fast jedem Müsli sind deshalb Haferflocken als Grundbaustein und Energielieferant enthalten. Auf 100 Gramm enthält Hafer immerhin 17 Gramm Eiweiß. Neben seiner Reichhaltigkeit an Proteinen trumpft Hafer mit seiner Fähigkeit auf, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Experten empfehlen, drei Tage lang alle Mahlzeiten durch Haferbrei zu ersetzen, und so für eine gesündere Lebensweise zu sorgen, die gleichzeitig die Blutzuckerspiegelregulierung anregt. Wer seinem Körper nicht gleich die harte Tour antun möchte, kann es aber auch erstmal mit einem Protein-Hafer-Pancake versuchen.
  3. Nüsse Auch verschiedene Nussarten sind wahre Proteinwunder – selbst solche, die botanisch betrachtet eigentlich gar nicht zu den Nüssen gehören. Ein Beispiel dafür sind Erdnüsse, die auf 100 Gramm ganze 26 Gramm Eiweiß enthalten. Pistazien mit 20 Gramm, Cashewnüsse mit 18 Gramm oder Walnüsse mit 15 Gramm werden ebenfalls zu den proteinreichen Energielieferanten gezählt. Nüsse können auf vielfältige Art genutzt werden; so kann aus ihnen beispielsweise veganer Käseersatz oder ein leckeres Nussmus hergestellt werden.
  4. Insekten Zum Abschluss noch ein etwas exotischerer Eiweißtipp: Insekten sind eine hervorragende Proteinquelle. Doch die meisten Menschen in Deutschland halten nichts von diesem Nahrungsmittel. Eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab, dass 83 Prozent der Befragten aufgrund des Ekelfaktors vom Verzehr absehen. Nur jeder Zehnte lehnt die Tiere aufgrund des Geschmacks ab. Insekten liefern neben hochwertigen Proteinen auch ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Mikronährstoffe. Sie können sowohl am Stück als auch in Form von Mehl oder Pasten verzehrt werden. Bislang ernähren sich rund zwei Milliarden Menschen auf der Welt von Insekten, nach Europa ist dieser gesunde Trend bislang jedoch nicht übergeschwappt.

Bildrechte: Flickr peanuts Dean Hochman CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 


Veröffentlicht am: 03.06.2016

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