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Augen auf beim Oldtimerkauf

Das gilt auch bei der Wahl der richtigen Versicherung

Alte Autos stehen bei vielen Menschen hoch im Kurs. Und das im doppelten Sinn: Zum einen wächst die Zahl derjenigen weiter an, die einen Old- oder Youngtimer der modernen Massenware vorziehen. Zum anderen ist aufgrund der wachsenden Zahl von Klassiker-Fans das Preisniveau am Markt in den vergangenen Jahren insgesamt rapide hochgeschnellt, bei einigen Modellen sogar geradezu explodiert. Pessimisten sprechen hier unterdessen bereits von einer Spekulationsblase.

Doch ob der Wunsch nach einem älteren oder alten Fahrzeug nun überwiegend ästhetische Gründe hat, von der Faszination an bestimmten Fahrzeugen, vom „Spaß an der Freude“, von dem Streben nach Individualität oder von der Hoffnung auf Wertzuwachs getrieben ist – wer vor dem Kauf eines Old- oder Youngtimers steht, sollte sehenden Auges vorgehen. Denn der Boom dieses Marktes hat wirkliche Schnäppchen inzwischen rar werden lassen. Stattdessen werden vielfach überteuerte oder zusammengeflickte „Liebhaberstücke“ angeboten. Deshalb ist es ratsam, sich zunächst einen allgemeinen Überblick über die Marktlage zu verschaffen. Als Nächstes heißt es dann, zu klären, zu welchem Zweck das mehr oder weniger betagte Fahrzeug angeschafft werden soll: vorwiegend als „Garagengold“, das vor allem „Geld ansetzt“, als Freizeit-Fun-Car oder als alltagstaugliches Gebrauchsmobil, das gegebenenfalls auch mal die ganze Familie transportiert.

Steht nach dieser Entscheidung bereits ein Besichtigungstermin an, empfiehlt es sich, dazu einen Kenner des Wunsch-Automobils mitzunehmen. Denn selbst bestens gepflegte und technisch gut erhaltene Young- und erst recht Oldtimer haben eben schon etliche Jahre auf dem Buckel. Das bringt das Risiko von allerlei Defiziten oder gar Schäden mit sich, die dem Nicht-Eingeweihten nicht gleich auffallen, aber gegebenenfalls teure (Folge-)Reparaturen nach sich ziehen können. Das gilt nicht zuletzt auch für sogenannte Standschäden, wenn das Fahrzeug länger nicht bewegt wurde. Dies kann etwa der Fall sein, wenn das Auto von einem kürzlich verstorbenen, älteren Besitzer stammt. Wer auf Wertzuwachs hofft, ist gut beraten, von „getunten“ und „gepimpten“ Basismodellen Abstand zu nehmen. Marktkenner wissen, dass bei einem Klassiker zudem Patina eher erwünscht ist als lieblose Pseudo-Restaurierungen. Letztere senken in der Regel den Marktwert.

Empfehlenswert ist es ferner, sich mit einem der vielen Autoklubs kurzzuschließen, die es für ganz viele Fahrzeugmodelle gibt. Auch die Automobilhersteller verfügen inzwischen vielfach über eigene Classic-Abteilungen. Bei diesen Anlaufstellen kann man einiges über die individuellen Vorteile oder Macken des Traum-Klassikers in Erfahrung bringen. Und wie bei jedem Gebrauchtfahrzeug ist natürlich der kritische Blick in die Papiere des zur Diskussion stehenden Autos unerlässlich, um Genaueres über seine Historie in Erfahrung zu bringen.

Grundsätzlich sollte sich jeder Interessent an einem Old- oder Youngtimer auch darüber klar sein, dass dessen alternde Materialien zu höheren Wartungs- und Pflegekosten führen können als bei einem jüngeren Fahrzeug. Ganz wichtig ist zudem, das „Schätzchen“ ausreichend zu versichern. Das ist besonders notwendig, wenn das Auto vor allem als Wertanlage mit Gewinnzuwachs gesehen wird. Doch auch bei alten bzw. älteren Autos, die mehr im Alltag eingesetzt werden, kann es bei einem Unfall schnell ein böses Erwachen geben, wenn nur der sogenannte Zeitwert versichert ist. Deshalb ist es nahezu immer ratsam, den Marktwert des Fahrzeugs von einem Sachverständigen begutachten zu lassen.

Wer sich unter die Fittiche einer speziellen Oldtimer-Versicherung begeben möchte, fährt damit oft deutlich günstiger als mit einer „normalen“ Kfz-Versicherung. Denn die Versicherer berücksichtigen bei diesen Tarifen, dass Oldtimer meist auf deutlich geringere Kilometerleistungen als andere Fahrzeuge kommen sowie in der Regel besonders gut gewartet und gepflegt werden. In jedem Fall lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Angebote.

Quelle: GOSLAR INSTITUT

 


Veröffentlicht am: 09.06.2016

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