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Wirtschafts-News vom 10. Juni 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Wohneigentum ist in der aktuellen Niedrigzinsphase heiß begehrt. Das zeigt die wachsende Zahl der Immobilienkäufe. So wechselten laut Gutachterausschuss vergangenen Jahr alleine in Berlin über 20.000 Eigentumswohnungen den Besitzer. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber 2014. Doch lohnt sich ein Kauf wirklich für jeden?

Das gemeinnützige Online-Verbraucherportal Finanztip hat die wichtigsten Argumente zur Frage "Mieten oder kaufen?" zusammengestellt. Gegen das Kaufen sprechen beispielsweise niedrige Zinsen, obwohl diese oft als Argument für einen Immobilienkauf angeführt werden. Günstiges Baugeld birgt jedoch auch das Risiko, dass Käufer zu teuer kaufen. "Aufgrund der niedrigen Finanzierungskosten steigt die Anzahl der Kaufinteressenten. Das führt vielerorts zu steigenden Kaufpreisen", sagt man bei Finanztip. Steigen die Zinsen in den kommenden Jahren  deutlich, sorgt das für tendenziell fallende Preise, weil sich vergleichbare Interessenten nicht mehr den Kauf einer so teuren Immobilie leisten können. Damit könnte die heute erworbene Immobilie an Wert verlieren. "Wer heute nur wenig tilgt und nicht die gesamte Laufzeit im Blick behält, der riskiert bei einer künftigen Zinserhöhung, dass die gesamte Finanzierung ins Wanken gerät", warnt man daher.

Kaufen sollte auch nur, wer bereit ist, sich auch um seine Immobilie zu kümmern. Das ist sowohl eine Zeit- als auch eine Geldfrage. Denn wenn die Dachrinne tropft, muss sich der Immobilienbesitzer selbst um den Handwerker kümmern und trägt auch die Kosten. "Eine plötzlich kaputte Heizung schlägt schnell mal mit 2.000 Euro zu Buche. Wer in solchen Situationen anfängt schlecht zu schlafen, sollte eher die Finger von einer Immobilie lassen", so das Verbraucherportal.

Natürlich sprechen auch Argumente für das Kaufen: Beispielsweise als Altersvorsorge. Empirisch werden Immobilienbesitzer bei gleichem Einkommen die reicheren Rentner. Denn ist die Immobilie abbezahlt, wohnen Käufer im Alter mietfrei. Hinzu kommt, dass Käufer eher sparen als Mieter. "Wer die Bank im Nacken hat, lässt auch mal einen Urlaub ausfallen, um eisern sein Haus abzuzahlen. Ohne ein so klares Sparziel steigt die Tendenz, das Tagesgeldkonto für den Trip in den Süden zu räumen", so Finanztip. Außerdem ist die eigene Wohnung - in gewissen Grenzen - ein Schonvermögen, das Immobilienbesitzer nicht angreifen müssen, falls sie länger arbeitslos werden oder im Alter auf die Grundsicherung zurückfallen sollten. Und: Käufer können ihr Wohnen freier gestalten.  Wohnküche nach Vorliebe, Bad mit exotischen Fliesen oder ein offener Kamin - all das gestalten Immobilienbesitzer in der Regel selbst. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: www.was-audio.de/aanews/News20160610_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 10.06.2016

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