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22.09.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Blauer Dunst

… oder die Kunst des Rollens

Gestern hatte ich wieder einmal so richtig Glück. Ich hatte eine Einladung zu einem politisch völlig unkorrekten, aber um so interessanteren Termin. Ich war zur Buena Vista Roller Tour eingeladen.

Wer jetzt mit der Zunge schnalst ist ein Genießer und mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Freund des Nichtraucherschutzgesetzes. Um es genauer zu sagen, er ist ein Zigarrengenießer, denn es ging um Zigarren. Es ging um die Buena Vista-Zigarre aus dem Hause Arnold André. Wie die entsteht, zeigte der Master Blender und Chef der Longfiller-Produktion Arnold André Carlos Jimenez.

Der junge Mann aus der Dominikanischen Republik hat das erste Mal in seinem Leben die Insel verlassen, den Kulturschock aber anscheinend gut verdaut. Man sah ihm an, dass Zigarren seine Leidenschaft sind. Er rolle vor den Augen der Gäste eine Zigarre nach der anderen. Doch wie schon gesagt, es waren nicht irgend welche, sondern solche aus einem der anspruchsvollsten Tabake der Welt, dem Araperique.

Carlos Jimenez hatte diese Rarität dabei. Wer wollte – und wer wollte nicht – konnte diesen wundervollen Tabak in die Hand nehmen und seinen Geruch inhalieren. Etwas, was alle sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Leider kann ich noch nicht darüber berichten, wie die frisch gerollte Zigarre schmeckt. Ihr Duft ist aber wirklich einzigartig.

Carlos Jimenez verzauberte die Zigarrenfans nicht irgendwo, sondern vor „Minows Tabak Depot“. Das kleine aber um so feinere Tabakgeschäft ist eine Institution in Berlin-Lichtenrade. Nicht gerade in den angesagtestem Teil der Stadt gelegen, wird es (noch) von René Minow geführt. Da sein Sohn Jascha – die fünfte Generation der Minows – sich um die Gäste kümmerte, hatten wir beide Zeit für einen Plausch.

Klar ging es dabei um das unselige Nichtraucherschutzgesetz. Wir waren uns beide einig, dass dabei wieder  einmal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Zigaretten und Zigarren gleichzusetzen, das geht einfach nicht. Schließlich sind Zigarren Genussmittel. Um eine Zigarre zu rauchen, braucht man Muße. Man raucht sie nicht mal so schnell zwischendurch wie eine Zigarette. Dazu kommt, dass kein Zigarrenraucher den Rauch inhaliert.

Das scheint nun auch die Politik wenigstens in Ansätzen einzusehen und verzichtet auf die ach so abschreckenden Schockbilder, die bald jede Zigarettenpackung zieren sollen. Doch wie gesagt, dass ficht den Zigarrengenießer nicht an. Unter denen sind immer mehr Frauen. Das war auch gestern zu beobachten. Den Genießerinnen schmeckte augenscheinlich die ziemlich gewaltig daherkommende Zigarre, wie sie von  Carlos Jimenez vor unseren erstaunten Augen gerollt wurde.

Nun ist erst einmal Sonntagsfrühstück angesagt.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Wie wäre es mit einer guten Zigarre – vielleicht beim EM-Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft?

 


Veröffentlicht am: 13.06.2016

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