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Hinter dem goldenen Vorhang?

Charlotte Moth im Kunstmuseum Liechtenstein

Charlotte Moth ist eine Entdeckerin des Geheimnisvollen im Vertrauten. Ihre Aufmerksamkeit gilt den Räumen und den Dingen, mit denen wir leben, und den Bedingungen der Wahrnehmung von Materialität in Raum und Zeit.

Die Künstlerin erfasst und erforscht Orte: alltägliche, natürliche, architektonische oder institutionelle. Und sie schafft Inszenierungen, welche die Werke miteinander in einen «skulpturalen Dialog» treten lassen, der nicht nur von Leichtigkeit und einem Moment der Bewegung durchdrungen ist, sondern auch eine geradezu magische Atmosphäre erzeugt.

Die von Moth verwendeten künstlerischen Mittel sind analog: Fotografie und Film, Diaprojektionen und skulpturale Anordnungen. Als Quelle und Bezugspunkt vieler Arbeiten dient der "Travelogue" (Reisebericht), eine von ihr seit 1999 angelegte Sammlung von Fotografien, die im Rahmen von Recherchen stetig erweitert wird. "Als Sammlung zeigen die Aufnahmen meine Bewegungen an den von mir besuchten Orten und von einem Ort zum anderen." (Charlotte Moth)

Häufig sind es Architektur-Ikonen oder kunsthistorische Themen, die Moth als Gegenstand ihrer Erkundungen wählt. So reiste sie nach Ibiza, um den Spuren des Dadaisten Raoul Hausmann zu folgen, oder nach St. Ives, wo sie Zugang zum Atelier der britischen Bildhauerin Barbara Hepworth erhielt. Im Vorfeld der Ausstellung im Kunstmuseum Liechtenstein hat sie sich besonders mit zwei herausragenden Brückenbauten der Region und mit Sinnesmaterialien der Montessori-Pädagogik auseinandergesetzt.

Die Ausstellung verbindet Moths vielgestaltige Werkgruppen zu einer Präsentation, die sich in die Architektur des Kunstmuseums einschreibt. Dem Besucher bietet sie überraschende Raumerfahrungen: Empfangen wird er von einem schimmernden goldenen Vorhang, hinter dem Verborgenes entdeckt werden kann, und indem er in Räume farbigen Lichts eintaucht, wird er Teil der von der Künstlerin erschaffenen Situation.

"Charlotte Moth. Travelogue" ist die sechste Ausstellung einer Reihe, in der herausragende jüngere Künstlerpositionen vorgestellt werden. Die Künstlerinnen und Künstler dieser Reihe kuratieren jeweils eine Präsentation aus der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein.

Die in Zusammenarbeit mit Charlotte Moth konzipierte Ausstellung ist eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, kuratiert von Christiane Meyer-Stoll. Begleitend erscheinen eine erste monografische Publikation sowie eine Künstleredition.

Dank an das Sitterwerk in St.Gallen, wo Charlotte Moth im April 2016 ein Gastatelier innehatte.

Foto:  Foto: Ines Agostinelli © Charlotte Moth, Kunstmuseum Liechtenstein

 


Veröffentlicht am: 16.06.2016

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