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Wirtschafts-News vom 16. Juni 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Ein Auto privat zu verkaufen ist nicht jedermanns Sache. Der Wagen muss inseriert werden, Probefahrten mit völlig unbekannten Interessenten stehen an, und schließlich wird um den Preis gefeilscht. Seit wenigen Jahren bieten spezielle Ankaufportale im Internet eine Alternative, indem sie sich weitgehend um den Verkauf kümmern.

In der Autonation Deutschland ist der Markt für Gebrauchtwagen weit wichtiger als der für Neuwagen. Von den im Jahr 2015 angemeldeten Pkw waren 3,2 Millionen Neuwagen und 7,3 Millionen Gebrauchte. Wer sein gebrauchtes Auto verkaufen will, kann es nicht nur in Zahlung geben oder versuchen, es selbst zu verkaufen. Neue Plattformen im Internet kaufen Gebrauchtwagen selbst an oder vermitteln diese an einen Händler.

Das Verbraucherportal Finanztip hat sich im Selbstversuch diese Ankaufportale näher angeschaut und neun Anbieter mit echten Autos ausprobiert. Fazit: Wer solche Portale nutzen will, sollte einige Punkte beachten. "Die Erfahrungen mit verschiedenen Anbietern waren bei identischen Autos sehr unterschiedlich", so Finanztip.  So sind  Verkäufer gut beraten, ihr Auto zunächst von unabhängiger Stelle bewerten zu lassen. Das geht online bei der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) oder Schwacke. Eine Einschätzung, was für vergleichbare Wagen zurzeit verlangt wird, bietet auch die Meta-Suchmaschine Autouncle. Über ein Ankaufportal werden Autobesitzer ihren Wagen leichter los, doch die Preise sind geringer. Denn sowohl die Portale, als auch ihre angeschlossenen Händler wollen an dem Gebrauchtwagen etwas verdienen.  Wer dennoch über Ankaufportale verkaufen will, sollte mehrere Portale nutzen, um beim Preis nicht übervorteilt zu werden. Die Ankaufpreise können sich für identische Autos stark unterscheiden.

Nach den Erfahrungen von Finanztip mit zwei realen Gebrauchtwagen spricht einiges dafür, es zum Start mit den Portalen Einfacherautoverkauf, Carsale24 und Easyautosale zu versuchen. Easyautosale verlangt allerdings eine Stornogebühr von 149 Euro, wenn der Nutzer seinen Wagen doch nicht verkaufen möchte, auch wenn der vorher genannte Mindestverkaufspreis von einem Händler geboten wird. Verkäufer sollten nicht auf die ersten Angebote eingehen, sondern immer das Ende der Bieterfrist für ihr Auto abwarten. Oft kommen die besten Angebote noch am Schluss.

Ganz wichtig: Manche Portale drängen die Nutzer dazu, ihren Wagen nach Ende der Bieterfrist selbst zu einem schlechten Preis zu verkaufen. Solche Vorstöße sollten Kunden strikt zurückweisen. Die Entscheidung über den Verkauf liegt immer bei ihnen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20160616_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 16.06.2016

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