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23.07.2017

 

 

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Mit dem Anhänger in den Urlaub

Tipps von Subaru

Sommerzeit ist Anhänger-Zeit: Viele Autos sind jetzt wieder als Zugfahrzeug unterwegs – mit Boot, Wohnwagen oder einem anderen sperrigen Transportgut am Haken. Die Fahrer dieser Gespanne müssen besondere Umsicht walten lassen, weil sich das Fahrverhalten von Pkw deutlich unterscheidet.

Vor dem Fahrtantritt lohnt ein Blick in die Fahrzeugpapiere: Nicht jedes Auto darf jeden Anhänger ziehen. Entscheidend sind die zulässige Anhänge- und die Stützlast. Erstere gibt das maximale Gewicht an, das vom Fahrzeug gezogen werden darf. Unterschieden wird dabei zwischen gebremsten Anhängern und ungebremsten, deren Gewicht stärker limitiert ist und die sich somit eher für kurze Strecke eignen.

Die Stützlast wiederum beschreibt das Gewicht, das auf die Anhängerkupplung drückt. Ob der zulässige Wert überschritten wird, verrät oftmals schon die Seitenansicht des Gespanns: Eine gerade Linie im beladenen Zustand ist ideal. Ist ein Knick zu sehen, besteht die Gefahr des Aufschaukelns – und der Bremsweg, der ohnehin schon länger als mit einem Pkw allein ist, verlängert sich nochmals. Wichtig: Die Stützlast darf weder den zulässigen Wert für die Anhängerkupplung noch den für die Zugdeichsel überschreiten, der genaue Wert findet sich auf den jeweiligen Typenschildern.

Auch die Fahrerlaubnis sollte nochmals überprüft werden: Wer nach 1999 einen Führerschein in der Pkw-Klasse B erworben hat, darf nicht jeden Anhänger ziehen. Erlaubt sind nach Angaben des TÜV Süd lediglich solche mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 Kilogramm bzw. schwerere Anhänger nur dann, wenn die zulässige Gesamtmasse des Gespanns nicht 3.500 kg übersteigt.

Mit einem BE-Führerschein oder einem alten Führerschein der Klasse 3 ist auf die zulässige Anhängelast zu achten. Die schieren Abmessungen zeigen, warum sich das Gespannfahren von einer normalen Autofahrt unterscheidet: Die Pkw-Anhänger-Kombination ist wesentlich länger, was man weder beim Rangieren noch bei Kurvenfahrten und beim Abbiegen vergessen sollte. Um unfallfrei um die Kurve zu zirkeln, ist ein größerer Radius erforderlich. Dabei ist unbedingt auf den Gegenverkehr zu achten.

Neben der zusätzlichen Länge sind Wohnwagen und andere Aufbauten meist auch höher als das Zugfahrzeug. Dadurch vergrößert sich die Angriffsfläche für Seitenwind, insbesondere auf Brücken und nach dem Passieren von Lkw müssen Autofahrer mit Verwirbelungen rechnen. Der spürbare Druck von der Seite, aber auch plötzliche Ausweichmanöver und überhöhte Geschwindigkeit bringen Anhänger mitunter ins Schlingern. Ein Tritt auf die Bremse ist in einer solchen Situation die richtige Reaktion, Gegenlenken und Gasgeben sind dagegen gefährlich. Zusätzliche Sicherheit schafft ein Anhänger-ESP, das dem Pendeln entgegenwirkt und für immer mehr Modelle erhältlich ist.

Der SUV-Klassiker Subaru Forester zum Beispiel verfügt in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig über ein solches Gespann-Stabilisierungssystem: Seine elektronisch gesteuerte Fahrdynamikregelung bremst gezielt einzelne Räder, die das Schlingern eines Anhängers verhindern und das Gespann stabilisieren. Im Notfall greift zudem ein Bremsassistent ein und bringt das Fahrzeug komplett zum Stillstand. Unabhängig von Anhänger, Fahrerlaubnis und Fahrzeugausstattung sind die richtige Beladung und Sicherung wichtig. Selbst kleine und leichte Teile müssen festgeschnallt oder durch eine Plane oder ein Netz gesichert werden, da sie sich bei einer Vollbremsung ansonsten in ein gefährliches Geschoss verwandeln können. Schwere Gegenstände sollten nahe der Achsen platziert werden.

Text und Foto: Subaru

 


Veröffentlicht am: 22.06.2016

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