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27.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Raus

Und nun?

Wie heißt das bei Asterix? Die spinnen, die Briten. Der kleine Gallier hatte recht, auch wenn er nicht ahnen konnte, dass die Britten sich einst für den Austritt aus der EU entscheiden werden. Doch genau das scheint nun zu passieren. Ja, noch muss das unabhängige Parlament den Austritt beschließen. Doch dort sitzen keine Selbstmörder. Sie können wohl nicht anders, als dem Volkswillen zu folgen.

Doch zur Beruhigung: Die Welt wird nicht unter gehen. Wir werden nicht verhungern und die Arbeitslosenzahlen werden hierzulande auch nicht anschwellen. Wer noch nicht weiß, wohin er in Urlaub fahren soll, dem sei angesichts des Verfalls der britischen Währung eine Reise auf die Insel empfohlen. Billiger geht es wahrscheinlich in nächster Zeit kaum. Wer vor hatte, seine persönlichen Goldreserven zu verkaufen, sollte das jetzt ebenfalls tun. Wie zu hören ist, stieg der Goldpreis gerade um etwa 5 Prozent.

Des einen Pech ist eben des anderen Glück. Pech, das werden die Briten über kurz oder länger merken, haben wohl sie. Wenn die EU-Granden wollen, dass das Vorbild der Briten nicht Schule macht und auch andere Staaten aus der Europäischen Gemeinschaft austreten, dann kann es nur heißen "raus ist raus". Dann darf es keine Hintertürchen, eine Deals, keine Sondervereinbarungen, kein Rosinen picken geben. Wer A sagt muss erfahren, dass er auch B sagen muss.

Ich bin gespannt, wie die nächsten Jahre für die EU, aber auch für das Vereinigte Königreich verlaufen. Was macht die Wirtschaft, bleibt die Londoner Börse das Finanzzentrum oder reibt man sich in Frankfurt die Hände? Was machen die in Großbritannien ansässigen internationalen Konzerne? Kann sich das Land in einigen Jahren noch Vereinigtes Königreich nennen oder gibt es mit Schottland und Nordirland bald zwei neue europäische Staaten? Was machen die noch im Commonwealth zusammen geschlossenen Staaten? Sagen die sich jetzt auch endgültig von Britannien los?

Sicherlich wird es auch hierzulande angesichts des Austrittsvotums diverse lange Gesichter geben. Die Sorgenfalten sind bestimmt bei allen sehr tief, die enge wirtschaftliche, aber auch kulturelle und andere Beziehungen zur Insel pflegen. Alle können zumindest damit rechnen, dass sich vieles ändern wird, das vieles neu gedacht, vieles neu verhandelt werden muss.

Im Moment erscheint mir nur eines sicher: Die Fragezeichen werden knapp.

Ich möchte jetzt nicht in der Haut derer stecken, die irgendwie geordnet den Austritt der Briten aus der EU managen müssen. Schließlich gab es so etwas noch nie. Für mich ist das vergleichbar mit dem Beitritt der DDR zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wie das ging, weiß vor allem einer - der heutige Finanzminister Wolfgang Schäuble. Warum ihn also nicht zum Austritts-Sonderkommissar der EU ernennen und mit weitreichenden Vollmachten ausstatten. Ihm traue ich den Job zu.

Doch nun gibt es erst einmal Frühstück. Gerade heute kommt Orangengelee von der Insel auf den Tisch.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Vergessen Sie nicht bei all den Diskussionen um den BREXIT ins Brötchen zu beißen.

 


Veröffentlicht am: 24.06.2016

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