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21.11.2017

 

 

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Ratespiel Rückenschmerz

Richtige Diagnose spielt zentrale Rolle für eine effektive Behandlung

Rückenschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Neben Bandscheibenvorfällen, Muskelverspannungen, Wirbelkanalverengungen, Arthritis oder Fehlbelastungen sorgen psychische Faktoren oder Übergewicht für Beschwerden.

Teilweise besteht auch eine Kombination aus mehreren ursächlichen Faktoren, gerade in diesen Fällen fällt eine differenzierte Diagnose oft schwer. Eine Klärung der eigentlichen Problematik findet dann oft nicht statt, Patienten erleben eine Odyssee an Arztbesuchen – ohne eine Linderung ihrer tatsächlichen Beschwerden zu erfahren. „Die richtige Diagnose bei Rückenschmerzen ist unerlässlich, um eine entsprechende Therapie einzuleiten und Patienten viel Leid zu ersparen. Hier ist heutzutage eine interdisziplinäre Vorgehensweise nötig. Das heißt, wir arbeiten in der Diagnostik mit Ärzten aus verschiedenen Fachgebieten eng zusammen“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga.

Fachübergreifende Herangehensweise


Treten Rückenschmerzen auf, gehen Patienten zunächst zu ihrem Hausarzt oder Orthopäden und erhalten dort häufig Schmerzmittel oder Hilfe durch konservative Methoden wie Massagen oder Krankengymnastik. Einer Vielzahl von Betroffenen ist hiermit jedoch nicht geholfen, Schmerzen bleiben bestehen und Patienten benötigen erneut medizinische Hilfe. Es folgt der Gang zum nächsten Mediziner, möglicherweise ein Internist oder Neurologe, und jeder Facharzt schaut wiederum mit seinen eigenen Untersuchungsmethoden und seiner Lehrmeinung auf die Symptomatik.

Viele Patienten suchen zu guter Letzt Rat beim Psychologen, da sie trotz diverser Arztbesuche keinen eindeutigen Befund erhalten haben und letztendlich alles auf eine psychische Problematik hindeutet. „Jeden Patienten muss man in seiner Schmerzproblematik ernst nehmen und diese ganzheitlich betrachten. Wir setzen beispielsweise auf eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit mit einem Team aus Orthopäden, Psychologen, Neurologen, Neurochirurgen, Physiotherapeuten und Allgemeinmedizinern. So können wir gemeinsam eine umfassende Beurteilung des Krankheitsbildes vornehmen“, sagt Dr. Reinhard Schneiderhan.

Mensch im Mittelpunkt

In 85 Prozent aller Fälle weisen einzelne Symptome nicht zwingend auf die eigentliche Ursache hin oder es treten mehrere Beschwerden in Kombination auf, die einen präzisen Befund erschweren. „Dann liegen möglicherweise komplizierte Ursachen vor, die wir zusammen ausloten müssen“, meint Dr. Reinhard Schneiderhan. Dabei sollte der Mensch stets als Ganzes, als Einheit betrachtet werden. In einem Gruppengespräch gehen die verschiedenen Ärzte speziell auf Anamnese und Vorgeschichte des Patienten ein und bewerten Beschwerden auch immer vor dem psycho-sozialen Hintergrund des Betroffenen. Alle Mediziner setzen gemeinsam die richtigen Teile zu einer schlüssigen Diagnose zusammen – nur so kann mit den beteiligten Disziplinen ein angemessener Therapieplan entstehen.

„In der Diagnostik nehmen wir eine genaue Auswertung der Schmerzanamnese vor. So arbeiten wir beispielsweise mit Schmerzfragebögen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie sowie Schmerztagebüchern und beziehen auch immer die private Situation des Menschen mit ein“, erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT sichern die Diagnose zusätzlich ab. So lassen sich die Wurzeln von Problemen schnell aufdecken und es lässt sich eine bestmögliche Behandlungsbasis schaffen, um Betroffene effektiv und langfristig von ihren Beschwerden zu befreien.

 


Veröffentlicht am: 12.07.2016

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