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29.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Oho

Heute ist der Tag der virtuellen Liebe

Heute ist ein bedeutender Tag im Leben der Menschheit - meinen zumindest die Online-Partnerbörsen. Die erkoren 2001 diesen Tag zu dem, an dem man die virtuelle Liebe feiert. Nein, der Tag soll nicht dazu dienen, dass man sich heute bei einem oder mehreren Online-Partnerbörsen anmeldet. So plump ist man längst nicht mehr.

Der Tag der virtuellen Liebe wurde - so die Lesart der Initiatoren dazu - dass sich Paare, die sich über das Internet ineinander verliebt haben, offensiv dazu bekennen. Das tun in der Tat noch wenige. Sie erfinden lieber gegenüber ihren Freunden und Bekannten eine Story über ein Kennenlernen außerhalb des virtuellen Raums. Das nenne ich clever, denn wir wissen ja, dass Mundpropaganda die beste und preiswerteste Werbung ist.

Doch wie ist das mit der virtuellen Partnersuche? Ich habe schon lange nichts mehr darüber in einschlägigen und sich so gern kritisch gebenden Fernsehformaten gesehen. Sind all die schwarzen Schafe, all die Abzocker vom Markt verschwunden? Glauben kann ich das nicht, denn die virtulle Suche nach dem richtigen Partner ist ein riesiges Geschäft. Da wird es immer wieder Abzocker geben. Es gibt auch nach wie vor merkwürdige Werbebotschaften. So wirbt eine der bekanntesten Plattformen damit, dass sich alle 10 Sekunden jemand über den Dienst verliebt. Einer? Ich dachte immer, es geht darum, dass sich zwei Menschen über eine Online-Partnerbörse verlieben. Wie viele das tun, verschweigt man. Warum eigentlich?

Klar, wird sich nicht alle zehn Sekunden ein Pärchen finden. Wenn ich richtig gerechnet habe, dann würden sich an einem Tag über ein Portal 17.280 Menschen verlieben. In einem Jahr wären das 6.307.200 Menschen, in zehn Jahren 63.072.000. Das würde auch bedeuten, dass sich Millionen Menschen zuvor trennen müssten oder jeder in mehrere Menschen verliebt sein müsste. Es würde auch bedeuten, dass alle Portale schon nach wenigen Jahren keine Geschäftsgrundlage mehr hätten. Alle wären ja frisch verliebt.

Wir wissen, dass dem nicht so ist. Doch wie ist das nun mit der virtuellen Partnersuche? Ich habe schon mehrere einschlägige Portale getestet. Ich - damals noch Single - durfte kostenfrei mitmachen beim Spiel der Gefühle. Ich legte mein Profil an und wartete. Augenscheinlich war ich nicht der Traumprinz, auf den die Frauen warten. Um es kurz zu machen, für mich interessierten sich nur wenige Frauen. Also musste ich aktiv werden. Viele Profile, die ich mir ansah, schienen der Wahrheit zu entsprechen. Schienen, denn bei zahlreichen Kontakten und diversen Treffs musste ich dann doch feststellen, dass viele Frauen es mit der Wahrheit nicht so genau nahmen. Einige kannten augenscheinlich die Zahl der eigenen Kinder nicht. Bei einigen muss die heimische Waage kaputt gewesen sein und es gab auch Frauen, die hatten einfach vergessen, dass sie verheiratet sind. Am häufigsten haben die Frauen aber lieber Fotos eingestellt, die aus der Zeit stammten, als es noch kein Internet gab.

Und doch, wo viel Schatten, da auch Licht (ich weiß, eigentlich ist es umgekehrt). Es gab auch Frauen, die nicht logen, die sogar tief stapelten, die sich ehrlich präsentierten. Es gab sogar eine Frau, die sich in mich verliebte. Doch wie das Leben so spielt, das hielt nicht sehr lange an. Dafür spielte mir das reale Leben in die Karten und aus einem Urlaubsflirt wurde das große Glück meines Lebens.

Eigentlich kann man nur sagen, dass es keinen Königsweg zur großen Liebe gibt. Einer ist sicherlich der über eine Online-Partnerbörse.

Jetzt frühstücke ich erst einmal mit der besten Fau der Welt

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 24.07.2016

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