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24.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Schilderwald

Manchmal sind Schilder auch nützlich

Wir alle kennen die Schilderwälder in unseren Städten und auf unseren Autobahnen. Jeder hat sich sicherlich schon über die unsinnigen und zum Teil wiedersinnigen Schilder aufgeregt. Da gibt es Tempo-30-Zonen, die sind so lang wie ein LKW mit Hänger, da darf man mal für zwei Kilometer 100 Fahren, da ist Tempo 80 wegen Straßenschäden angezeigt und das obwohl die Autobahn gerade neu gemacht wurde.

Ich mache mir manchmal den Spaß und zähle die Schilder. Als Beifahrer – am Lenkrad sitz ja die beste Frau der Welt – habe ich ja Zeit dazu. Vor einiger Zeit waren es auf einer Autobahn innerhalb von vielleicht fünf Minuten 13 Verkehrsschilder. Dazu kamen noch drei Werbe- oder Hinweistafeln. In einem Kreuzungsbereich in Berlin waren es Sage und Schreibe 27 Schilder, auf die Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger achten sollten.  Das schafft wohl nur ein Gedächtniskünste.

Andererseits gibt es Situationen, in denen ich mir das eine oder andere Schild mehr wünsche – beispielsweise beim Wandern. Schlecht ausgeschilderte Wanderwege sind einfach ein Graus . Es dann fast zwangsläufig, dass man sich verläuft. Klar gibt es Navis für Wanderer, doch ich habe noch niemand mit so einem Teil durch Wald und Flur streifen sehen. Gerade in Gebieten, die Wanderer als Gäste für sich entdeckt haben, ist ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetzt ein absolutes Muss.

Auf so ein Netzt von Wanderwegen sind die beste Frau der Welt und ich im österreichischen Waldviertel gestoßen. Ich habe wirklich noch nie so perfekt beschilderte Wanderwege erlebt. An jeder Wegkreuzung, überall da, wo man falsch abbiegen könnte, war ein Schild, dass einem auf den richtigen Weg verwies. Wer hier die Augen offen hält, kann sich eigentlich nicht verlaufen.

Das wäre auf unserer gestrigen Tour vom Karlsstift über den gut 1.000 Meter hohen Nebelstein nach Weitra auch etwas fatal gewesen. Die Strecke war auch ohne Umwege mit 28 Kilometer schon lang genug.

Gefühlte 30 Grad im Schatten sorgten für zusätzliche Anstrengungen. Richtig ärgerlich ist, dass sich alle Gaststätten am Weg – einschließlich der Alpenvereinshütte auf dem Nebelstein – verabredeten, am Montag und Dienstag den Wanderer vor geschlossenen Türen stehen zu lassen. Hier müssen die touristisch Verantwortlichen mit dem Hüttenbetreiber und den Gastronomen noch ein sehr ernstes Wort reden.

Dafür empfing uns Weitra – nach eigenen Angaben die älteste Bierbrauerstadt Österreichs mit herrlichem Sonnenschein und einem Bier aus der heimischen Brauerei. Wo die ist, darauf verwies das Schild zu unserem  Hotel. Das heißt nicht umsonst „Brauhotel Weitra“. Hier im Keller wird noch selber Bier gebraut. Kein Wunder, dass der Slogan des Hotels direkt am Rathausplatz „InsBieriert genießen“ lautet.
 
Wir lassen uns jetzt von Frühstückbüffet inspirieren.  Selbstverständlich ohne Alkohol, denn heute wandern wir 20 Kilometer nach Gmünd – und das wohl bei Dauerregen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück . Wandern Sie doch mal wieder.

 


Veröffentlicht am: 09.08.2016

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