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Morgengruß von Helmut Harff: Ich war dabei

Es ist schon 20 Jahre her

Manchmal ist man dabei, ohne wirklich zu ahnen, dass man gerade einen historischen Moment erlebt. Wie auch, die meisten solcher Momente stellen sich erst im Rückblick als ein historischer heraus. So war es auch vor 20 Jahren auf der damals noch wirklich großen und wichtigen CeBIT. Damals präsentierte Nokia seinen "Communicator 9000".

Nokia stellte mit den Worten "Er ist das welterste All-in-One Kommunikationsgerät, das digitale Sprach- und Datendienste, Internet, Kurznachrichten, e-Mail, Fax und dazu alle Funktionen eines persönlichen Organizers in einer einzigen Einheit bietet." das Gerät vor. Wenn ich mich richtig erinnere, waren die Kollegen ziemlich begeistert, meinten aber auch, dass der "Communicator 9000" nur etwas für Technikfreaks und Geschäftsleute ist. Zu der Einschätzung trug sicherlich auch bei, dass das fast 400 Gramm schwere Nokia-Gerät satte 2.700 Mark kostete.

Das ist nun 20 Jahre her. Damit hat das Smartphone - denn der "Communicator 9000" war das erste Smartphone - dieser Tage seinen 20. Geburtstag. Von Nokia redet kaum noch jemand, ein Smartphone gehört heute zu den technischen Geräten, auf die die meisten nicht verzichten wollen und können. Nokia stieß damals eine Entwicklung an, die unser Leben sehr nachhaltig veränderet hat. Mit dem "Communicator 9000" begann eine neue Zeitrechnung, die Zeitrechnung der sozialen Netzwerke. Die sozialen Netzwerke wären ohne die Neuentwicklung von Nokia und alle Folgegeräte nicht denkbar.

Klar, ein Leben ohne Smartphone ist möglich - auch wenn der Satz für viele wohl nicht mehr nachvollziehbar ist. Doch die Entwicklung geht nun einmal dahin, dass man ohne ein Smartphone immer mehr vom modernen Leben abgehangen wird. Ich meine nicht die "klassischen" Funktionen eines Samrtphons. Wer vorn dabei ist, startet sein Auto, aber auch seine Waschmaschine mit dem Smartphone, bezahlt damit und ist selbstverständlich jederzeit mit der ganzen Welt in Kontakt.

Ja, wo viel Licht, da ist auch Schatten. Das war schon so, als die frühen Menschen das Feuer zähmten, den ersten Faustkeil zurecht schlugen. Und doch, ohne Feuer, ohne Faustkeil hätte es keine Entwicklung der Menschheit gegeben. Das gilt für das Rad, den Sprengstoff, die Dampfmaschine und eben auch für das Smartphone.

Ich bin erst ziemlich spät auf diese Entwicklung aufgesprungen. Das war so vor zehn Jahren. Und heute? Da gehe ich weder ins Bad noch in den Keller ohne mein Smartphone. Und doch, ich glaube nicht, dass ich wirklich abhängig bin. Ich greife viel häufiger zu meinem Kaffeetopf - auch wenn der leer ist - als zu meinem Smartphone. Auch auf Wanderungen bleibt es ungenutzt in der Tasche - aber dabei ist es selbstverständlich.

So, nun bin ich wieder da. Mein Smartphone hatte geklingelt. Ja, telefonieren kann man damit auch noch nach wie vor.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück - ohne den zwanghaften Blick auf das Geburtstagskind.

 


Veröffentlicht am: 16.08.2016

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