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21.11.2017

 

 

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Geplatzte Träume und realisierte Ziele

So sehen die Deutschen ihre persönliche Zukunft

Träume sind Schäume? Ganz im Gegenteil – Die Deutschen haben sehr konkrete Vorstellungen, wie sie ihre Lebensträume und Lebensziele realisieren wollen. In vielen Fällen schaffen sie das auch. Reisen, Immobilienkäufe und Altersvorsorge stehen ganz oben auf dem Wunschzettel, wenn das nötige Geld vorhanden ist.

Dabei verlieren die Bürger drohende Lebensrisiken nicht aus dem Blick. Solide und transparente Finanzen sowie ein sparsamer Umgang mit Geld sind gute Voraussetzungen, um sich die großen Wünsche zu erfüllen. Allzu lange wollen die Deutschen damit jedoch nicht warten und planen deshalb ihre Lebensziele eher kurzfristig. Für den Vermögensaufbau wird vor allem Sicherheit gewünscht.

Oberste Priorität: Reisen, Konsumieren, Hauskauf und Altersvorsorge

Mit 50.000 Euro in der Tasche zur freien Verfügung entscheiden sich die befragten Bürger nicht für ein einziges Investitionsziel, sondern führen mehrere Wünsche an, die sie sich in ihrem Leben erfüllen wollen. Dabei stehen Reisen und Urlaub mit 41 Prozent an erster Stelle, fast ebenso gefragt ist der Erwerb von Wohneigentum. Mehr als ein Drittel der Bürger würde einen Teil des Betrags für die Altersvorsorge zurücklegen. Lediglich 29 Prozent der Befragten wollen frei verfügbare große Geldbeträge in Konsumkäufe lenken.

Die Absicherung elementarer Risiken ist eine wichtige Säule der Lebensplanung

Die überwiegende Zahl der Menschen wünscht sich im Leben liebe Menschen um sich herum sowie Gesundheit und Geld, um finanziell unabhängig zu sein. Auch ein ausreichendes Maß an freier Zeit sowie beruflicher Erfolg sind den Befragten wichtig. 60 Prozent der Menschen legen besonderen Wert darauf, die großen Lebensrisiken wie Krankheit, Tod oder Geldknappheit im Alter abzusichern. Das gilt vor allem für die Altersgruppe unter 45 Jahren. Die Älteren achten auch auf diese Risiken, doch nur ein geringer Anteil von ihnen sieht zusätzlichen Handlungsbedarf. Fast die Hälfte der Befragten verfolgt daneben idealistische Ziele und will eine große Lebensidee realisieren wie beispielsweise eine Unternehmensgründung oder ein soziales Projekt. Vor allem Männer sind darauf bedacht, ihren Lebensstandard auch noch im Alter beibehalten zu können.

Die Mehrheit der Menschen schiebt große Lebensziele nicht auf die lange Bank

Mehr als die Hälfte der Menschen plant, die eigenen großen Lebensziele innerhalb der kommenden fünf Jahre zu realisieren. Ein Viertel der Befragten plant für sich mit einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren. 14 Prozent der Menschen verfolgen überhaupt keine großen Lebensziele. In dieser Gruppe ist der Anteil der mittleren und älteren Altersgruppen höher als der der jüngeren. Fast ein Fünftel der Menschen zwischen 60 und 65 Jahren gibt an, keine neuen großen Lebensziele mehr verfolgen zu wollen.

Träume scheitern an Krankheit, Geldmangel und finanzieller Abhängigkeit

Schwere Krankheiten sowie finanzielle Probleme verhindern häufig, dass Menschen lang gehegte Ziele und Wünsche realisieren können. Dabei haben Befragte aller Einkommensklassen Zweifel an der Realisierbarkeit ihrer Ziele. 41 Prozent der Menschen mit einem Einkommen von über 4.000 Euro im Monat gehen davon aus, im Alter den bisherigen Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten zu können. In der mittleren Einkommensgruppe sind das 57 Prozent, in der unteren Einkommensgruppe sogar 63 Prozent.

Fast ein Drittel der Menschen der oberen Einkommensklasse sieht sich noch nicht gut für ein langes Leben im Alter gerüstet. In der unteren Einkommensgruppe ist es fast die Hälfte aller Befragten. Andere Konstellationen wie die dauerhaft niedrigen Zinsen beunruhigen die Menschen ebenfalls. Dagegen rückt ein möglicher Verlust des Arbeitsplatzes – in der Vergangenheit oft ein großes Sorgenkind – deutlich in den Hintergrund.

Ohne regelmäßige Einnahmen und finanzielle Sicherheit platzen viele Lebensträume

Das Wichtigste für die überwiegende Zahl der Befragten ist dabei ein stabiles Einkommen aus einer sicheren beruflichen Stellung. Fast die Hälfte aller Befragten geht davon aus, den Lebensstandard langfristig nicht auf dem bisherigen Niveau halten zu können, das gilt besonders für die jüngere Generation. Ein Drittel der 60- bis 65-Jährigen befürchtet ein langfristig sinkendes Lebensniveau. Fast ebenso viele Ältere erwarten, in Zukunft in finanzieller Abhängigkeit von anderen Personen leben zu müssen.

In der Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren ist die Furcht vor geplatzten Lebensträumen und Risiken am geringsten ausgeprägt. Ab 45 Jahren sehen viele, dass sich Verdienst und Vermögensaufbau nicht so entwickelt haben wie erhofft, so dass sie im Alter bei ihren Einkommen Abstriche machen müssen. Andere Personen verweisen auf private Verpflichtungen, die sie davon abhalten, sich um ihre eigenen Ziele zu kümmern.

Finanzprodukte zum Vermögensaufbau sollten sicher, transparent und flexibel sein

Angesichts der Niedrigzinsphase legen die Personen, die jetzt Vorsorgeprodukte abschließen, besonders großen Wert auf Anlagesicherheit und Kostentransparenz. 75 Prozent aller Befragten halten diese Aspekte für die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Vorsorgeprodukten. Zugleich wünschen sich 67 Prozent Flexibilität bei Ein- und Auszahlungen. Auf flexible Einzahlungsmöglichkeiten legen vor allem die Personen mit mittlerem Verdienst Wert. 73 Prozent von ihnen achten bei der Auswahl von Vorsorgeprodukten gerade darauf. Sie haben damit ein besonderes Bewusstsein für schwierige Zeiten, die nicht planbar sind und in denen ihr Einkommen sinken könnte. Eine garantierte Festverzinsung ist mehr Anlegern wichtig als etwa eine hohe Rendite, wobei Männer in dieser Hinsicht deutlich chancenorientierter agieren als Frauen.

 


Veröffentlicht am: 06.09.2016

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