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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Stern, zwei Sterne

Schmecken soll es...

Wer sich in Deutschland als Restaurant mit einem Michelin-Stern schmücken kann, ist ganz oben im Gastronomie-Olymp angekommen. So ein Stern sorgt für Popularität, aber längst nicht immer für eine volle Gaststube. So ein Stern ist leider in vielen Fällen kein Garant dafür, dass es auch kräftig in der Kasse klingelt.

Und dennoch gibt es gastronomische Hotspots, in denen der Gast über Sternegastronomen nahezu stolpert. Doch auch hier, wie beispielsweise in Berlin, geben sich die Gäste nicht die Klinke in die Hand. Und das hat Gründe. Der erste ist die Schwellenangst vieler Menschen, die einfach Sorge haben sich nicht angemessen benehmen zu können, die befürchten etwas falsch zu machen. Dazu kommen die zum Teil exorbitant hohen Preise. Viele Menschen können auch mit Portionen nicht viel anfangen, deren Größe Bulimie-Patienten jubeln ließe.

Dass das nicht so sein muss, zeigt das FREUSTIL in Binz. Binz? Ja, das Ostseebad auf Rügen ist alles andere als gastronomisches Niemandsland. Hier kann der Gast gleich zwischen zwei Sterne-Restaurants wählen. Wirklich ungewöhnlich ist das FREUSTIL. Hier sitzt man - so es das Wetter erlaubt - auf der Terrasse. Einen Dresscode gibt es genauso wenig wie freie Plätze. Wer hier abends essen will, muss reservieren oder zu den Freunden des Hauses gehören.

Ungewöhnlich geht es weiter, wenn man die Spiesekarte in die Hand nimmt. Seitenweise Auflistungen von kulinarischen Besonderheiten, deren Namen der Normalbürger nicht einmal aussprechen kann, gibt es nicht. Man kann entweder das Überraschungsmenüe für 58 Euro/Person wählen oder sich seines aus den zwei angebotenen Menüs zusammen stellen. Das macht die Wahl nicht zu Qual. Wer dennoch unsicher ist, der muss sich nur vertrauensvoll an die Kellnerinnen wenden. Sie bedienen nicht einfach, sie sind die charmanten und sehr kompetenten Begleiterinnen durch den Abend. Kein gastronomischer Wunsch, den Sie nicht mit einem freundlichen Lächeln umgehend in die Tat umsetzten.

Und dann kommt die Küche ins Spiel. Die glaubt daran, dass man auch in einem Sternerestaurant seine Speisen nicht mit der Lupe suchen will. Die Portionen sind so, dass man auch die Chance hat, zu schmecken, was da am Herd gezaubert wurde. Und zu schmecken gibt es so unendlich viel. Dazu gibt es immer wieder Überraschungen, wie beispielsweise beim Dessert Namens "Fast ein Pflaumenkuchen". Ich garantiere, dass ihnen so noch nie ein Pflaumenkuchen serviert wurde. Klar, dass hier auch Vegetarier auf ihre kulinarischen Kosten kommen.

Auf meine Kosten komme ich jetzt garantiert beim Frühstück hier im Grand Hotel Binz.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Tun Sie mir bei ihrem Besuch im FREUSTIL ein Gefallen und grüßen Sie Jule. Sie hat die beste Frau der Welt und mich hervorragend durch den Abend begleitet.

 


Veröffentlicht am: 09.09.2016

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