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Wirtschafts-News vom 29. September 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die Begriffe elektronische Signatur und digitale Signatur werden nicht selten falsch verwendet oder durcheinander geworfen.  GLOBALSIGN als Zertifizierungsstelle spricht häufig mit Unternehmen, denen die beiden Optionen nicht hinreichend klar sind. Oftmals wissen sie dann auch nicht, welche Art von Signatur sie in ihren Workflow integrieren sollen.

In Anlehnung an das U.S. Federal ESIGN Act sind elektronische Signaturen definiert als: “Elektronischer Ton, Symbol oder Prozess, angehängt oder logisch verbunden mit einem Vertrag oder einem anderen Datensatz durch eigene Ausführung oder Billigung einer Person, die diesen Datensatz unterzeichnen wollte." Grundsätzlich ist eine elektronische Signatur das Äquivalent zur digitalisierten handschriftlichen Unterschrift. Diese elektronische Signatur dient dazu, Inhalte in einem Dokument oder Bestimmungen in genau einem Dokument zu bestätigen.

Digitale Signaturen sind demgegenüber etwas ganz anders. Um das zu veranschaulichen, ist es hilfreich, für einen Moment einen Schritt zurückzugehen und sich die Sicherheitsprobleme rund um papierbasierte Dokumente und Workflows anzusehen. Die häufigsten Probleme, vor denen Personen und Unternehmen beim Umgang mit Papierdokumenten stehen, sind: Ist die Person, die das Dokument unterschrieben hat, diejenige, die sie vorgibt zu sein? Wie kann ich überprüfen, ob die Unterschrift gültig und nicht gefälscht ist? Wie validiere ich, ob das Dokument nicht manipuliert wurde?

Bei digitalen Signaturen übernimmt quasi eine vertrauenswürdige dritte Partei, eine Zertifizierungsstelle (Certificate Authority (CA)), praktisch die Rolle eines Notars und bestätigt die jeweilige Identität.

Wenn jemand ein Dokument digital signiert, verbindet ein kryptografischer Algorithmus das digitale Zertifikat mit den digital signierten Daten zu einem eindeutigen digitalen Fingerabdruck. Die Einzigartigkeit der beiden Signaturkomponenten macht digitale Signaturen zu einem tragfähigen Ersatz für handschriftliche Signaturen. Je nach Art des signierten Dokuments wird in den meisten Ländern eine elektronische Signatur in Form eines gescannten Abbildes der handschriftlichen Unterschrift des Unterzeichners als rechtlich bindend angesehen, was aber von Land zu Land variiert.  Allerdings fordern heutzutage etliche Vorschriften (z.B. eIDAS) und auch Staaten digitale Signaturen statt elektronischer Signaturen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass eine digitale Signatur Authentizität und Integrität gewährleistet.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20160929_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 29.09.2016

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