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28.06.2017

 

 

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Tanken ohne Smartphone

Warum das so ist?

Zugegeben, ein solches Vorkommnis gilt als eher unwahrscheinlich: An einer Tankstelle fällt ein Handy zu Boden, der Akku springt heraus, dabei kommt es zu einem Funkenschlag, der in Verbindung mit den Benzindämpfen eine Explosion auslöst.

Dieses Szenario erscheint auch Sicherheitsexperten, die an „worst-case“-Annahmen gewöhnt sind, sehr hypothetisch. Denn die meisten Handys haben sehr wenig Spannung, wodurch die Gefahr eines Kurzschlusses und damit einer Funkenbildung äußerst gering ist, wie der TÜV Rheinland erläutert. Dessen ungeachtet ist auf dem Gelände von Tankstellen die Benutzung eines Mobiltelefons absolut tabu – ebenso wie Rauchen, was den meisten Menschen viel mehr einleuchtet.

Aber an Tankstellen wird mit Kraftstoff gehandelt, also einer brennbaren Flüssigkeit, deren Dämpfe und Gase zudem explosiv sein können. Daher gelten für diese Umschlagplätze sehr hohe Sicherheitsanforderungen – auch an die Kunden. Sie sollen mit entsprechend vorsichtigem Verhalten ebenfalls ihren Beitrag zur Minimierung des Unfallrisikos an Tankstellen leisten.

An einer Tankstelle summieren sich mehrere Gefahrenquellen für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt. Denn die Kraftstoffe sind nicht nur feuer- und explosionsgefährlich, sondern auch giftig. Als eine weitere Gefahrenquelle kam unterdessen das Autogas hinzu. Das Risiko einer Tankstelle besteht zum einen darin, dass dort größere Mengen dieser Gefahrstoffe gelagert und verkauft werden. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Kraftstoffverkaufsgelände häufig nahe an Wohngebieten gelegen sind. Deshalb werden Tankstellen regelmäßig von Sachverständigen daraufhin überprüft, ob alle Vorgaben zum Brand- und Explosionsschutz, zur Wassergefährdung und zum Immissionsschutz eingehalten werden, erläutert der TÜV Rheinland. Aber auch im Hinblick auf den Arbeitsschutz für die dort tätigen Personen müssen Tankstellen strengen Vorschriften genügen.

Eine nicht zu unterschätzende und nicht so gut kontrollierbare Gefahrenquelle wie die technischen Einrichtungen an Tankstellen stellen zum anderen die Kunden dar. Denn an den meisten Tankstellen gilt das Prinzip der Selbstbedienung. Das bedeutet, dass im Grunde „unkundige“ Personen mit den Gefahrstoffen hantieren. Daher wurden die Zapfanlagen sicherheitstechnisch immer weiter optimiert.

Dennoch sollten Tankstellenkunden sich auch selbst dazu aufgerufen fühlen, mit vorsichtigem Verhalten dazu beizutragen, das Unfallrisiko an einer Tankstelle so gering wie möglich zu halten. Hierzu empfiehlt der TÜV Rheinland unter anderem, genügend Abstand zwischen Auto und Zapfsäule zu halten. Dadurch wird demnach die Handhabung der Betankungseinrichtungen einfacher und der Bewegungsbereich sicherer. Im Falle eines Malheurs, etwa wenn eine größere Menge Kraftstoff aus einem betankten Kanister ausgelaufen ist – was beim Tanken selbst wegen der automatischen Stopp-Funktion an den Zapfpistolen normalerweise nicht passieren kann –, sollte man schnell Tankstellenpersonal hinzurufen, raten die Sicherheitsexperten. Gleiches gilt für den Fall, dass man sein Fahrzeug mit dem falschen Kraftstoff betankt hat. Auch dann sollte man nicht versuchen, den falschen Kraftstoff selbst abzusaugen.

Quelle: Goslar-Institut

 


Veröffentlicht am: 06.10.2016

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