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11.12.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Modischer Ausblick

Auf Tour durch die Showrooms

Zweimal im Jahr laden in einigen Städten, so auch in Berlin, PR-Agenturen zum sogenannten German-Press-Day ein. An diesem, an diesen beiden Tagen präsentieren die Agenturen alle von ihnen vertreten Labes aus den Bereichen Mode und Lifestyle. Wobei die Mode ganz eindeutig im Vordergrund steht.

Nun war es wieder in Berlin soweit. Zahlreiche Agenturen öffneten ihre Türen. Da mussten alle modeinteressierten Journalisten und Blogger gut zu Fuß sein. Gut, dass es zwei Orte gibt, an dem man die Agenturen gehäuft antrifft. Das Zentrum der modeorientierten Agenturen ist die Torstraße in Mitte und ihre Umgebung. Wobei die Journalistinnen und Bloggerinnen deutlich in der Überzahl waren. Mode scheint zumindest medial ein Thema für junge und jüngeren Kolleginnen zu sein. Ein Mann Anfang 60 – da war ich wahrscheinlich der einzige.

Das heißt aber nicht, dass die präsentierte Mode nur etwas für die jüngere Zielgruppe war. Obwohl, seit Jahren hörte ich wieder einmal das Wort Zielgruppe. Allerdings war gerade diese Mode so langweilig, dass auch Frauen in meinem Alter wohl so omahaft nicht rumlaufen möchten.

Überhaupt waren modische Neuheiten, modische Rausreißer so selten wie Schnee auf Mallorca. Dort schneit es ja auch irgendwann mal. Vor allem bei der Streetware hatte ich den Eindruck, so ziemlich alles schon gesehen zu haben. Hier und da mal ein etwas andere Stoff, mal eine interessante Verarbeitung – das war es schon zumeist. Obwohl die Mode für den Frühling/Sommer 2017 präsentiert wurde, strahlten die meisten ausgestellten Teile mit dem herbstlichen Grau des Berliner Wetters um die Wette. Da war ein helles Grau vielfach schon eine mutige Farbe.

Etwas besser sah es aus, wenn es um sportliche Outfits und wirkliche Trainingskleidung ging. Klar, bleibt der Fokus auf Funktionalität und Design, doch hier scheinen die sportaffinen und sporterfahrenen Modemacher noch mehr Ideen zu entwickeln, als ihre Kollegen im Streetware-Bereich.

Fragt man nach, warum den Modemachern die Farbe ausgegangen ist, so hört man häufig, dass sei gerade der Trend. Klar werden Trends gemacht. Doch es gab ja vor einigen Jahren auch der Trend zur Farbe. Nur haben viele, zu viele Männer auf diesen Trend gepfiffen. Sie kauften – auch das war immer wieder zu hören – die farbenfrohen Klamotten einfach nicht in dem Maße, wie es aus wirtschaftlicher Sicht notwendig gewesen wäre. Männer sind von angesagten Trends augenscheinlich weniger zu beeindrucken als Frauen. Da haben es die Trendmacher viel leichter.

Es tut mir leid, aber ich kann eigentlich nach den zwei Tagen nicht wirklich sagen, was der modebewusste Mann im nächten Frühjahr und Sommer trägt – außer Jeans und Jeans und zu fast allen Anlässen einen Anzug.

Was ich jetzt zum Frühstück trage? Das wollen Sie gar nicht wissen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Trauen Sie sich modisch ruhig mal etwas.

 


Veröffentlicht am: 15.10.2016

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