Startseite  

22.07.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Knödel ganz leicht selbst gemacht

... wenn man es denn kann



Mit dem Herbst kommt wieder Appetit auf traditionelle Gerichte wie Knödel auf. Ob süß oder herzhaft - es gibt vielfältige Variationen des deutschen und österreichischen Traditionsgerichtes.

Zusammen mit Braten und Rotkohl als typisches Winteressen oder als süße Variation mit Obst. Viele schrecken jedoch davor zurück, Knödel selbst zu machen und greifen lieber zu Fertigprodukten aus dem Supermarkt. Dabei kann man mit ein paar Tricks Knödel zu Hause wunderbar selbst herstellen, wie Anna Walcher von der Excellence Kochschule DAS Kochwerk in Wien weiß.

Ob Knödel in Süddeutschland und Österreich, Klöße in West- und Norddeutschland oder Klopse in Ostdeutschland - Knödel sind regional geprägte Speisen, die stark variieren. Das erkennt man schon an der unterschiedlichen Bezeichnung. Allen gemein ist: Sie werden aus einem Teig aus Mehl, Brötchen oder Kartoffeln geformt, gewürzt und anschließend in Wasser gegart, über Wasser gedampft oder gebraten.

Einfach selbst gemacht: Semmelknödel

Die einfachste Variante sind Semmelknödel. Diese sind traditionell in der bayrischen und österreichischen Küche zu finden und werden aus altbackenen Brötchen gemacht. "Wichtig ist, dass wirklich mindestens einen Tag altes Gebäck verwendet wird, das jedoch noch nicht vollkommen ausgetrocknet ist", so Excellene Kochschulprofi Anna Walcher. In kleine Würfel geschnitten werden die Semmelstücke in warmer Milch eingeweicht und mit einem Ei pro zwei Semmeln und Salz gemischt. Anschließend werden Zwiebeln in Butter angedünstet und mit Petersilie zu der Semmelmasse gegeben. Ein Extra-Tipp: "Wenn der Teig zu flüssig ist, kann er ganz einfach mit etwas Mehl gebunden werden." Mit leicht angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und circa 20 Minuten in köchelndem Salzwasser garen, bis die Knödel an die Wasseroberfläche steigen.

Wichtig zu beachten: Das Wasser sollte nicht sprudelnd kochen, sondern nur sieden, da sonst die Knödel auseinanderfallen können. Wenn einige Knödel übrig bleiben, empfiehlt Anna Walcher: "Am nächsten Tag kann man die Knödel wunderbar braten und zu einem frischem Salat essen."

Auch Variationen zu diesem Grundrezept kann man nach Herzenslust ausprobieren: Zum Beispiel gewürfelten Speck oder Zitronenschale im Knödelteig oder anstatt normaler Brötchen Laugengebäck verwenden.

"Knödel zu machen ist im Grunde eine Gefühlssache", erklärt die Profiköchin, "aber hat man es ein, zwei Mal gemacht, entwickelt man ein Gespür dafür, wie die richtige Konsistenz der Knödelmasse sein muss. Übung macht hier wirklich den Meister! Dafür ist es für Gäste dann umso beeindruckender, wenn man selbstgemachte Knödel serviert. Und sie schmecken tausendmal besser als die Variante aus der Tüte."

Wer noch mehr über die Knödel-Herstellung lernen möchte, kann die Excellence Kochschule DAS Kochwerk in Wien besuchen, die unter anderem eine Knödel-Akademie anbietet.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 17.10.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit