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Morgengruß von Helmut Harff: ???

Und nun?

Das Satzzeichen des Tage, des Jahres ist garantiert das Fragezeichen. Ich habe in den Medien in meinem Leben noch nie so viele Fragezeichen gelesen und gehört. Alle sind völlig ratlos, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der neue US-Präsident Donald Trump heißt. Daran besteht eigentlich kein Zweifel mehr.

Doch nun beginnt das große Rätselraten, das große Stirne runzeln und das große Zittern. Keiner hat augenscheinlich auch nur den Hauch einer Ahnung, wie es mit Amerika, wie es mit der Nato, mit anderen Militärbündnissen und vor allem mit dem Welthandel weiter gehen wird. In Asien sind die Kurse schon massiv eingebrochen, der Goldpreis steigt. Die Kurse in den USA, aber auch in Deutschland werden wohl ebenfalls fallen.

Und dann? Wie geht die deutsche Politik mit einem US-Präsidenten um, den sie ausgelacht oder als Hassprediger bezeichnet hat? Wird Trump in ein Land reisen, dass ihn - zumindest was die veröffentlichte Meinung betrifft - ablehnt, wie sonst nur Diktatoren wie Assad? Ich möchte da nicht in Merkels oder Steinmeiers Haut stecken.

Was bedeuetet das für uns? Deutlich höhere Militärausgaben? Handelshemmnisse und damit ein möglicherweise sogar rückläufiges Wirtschaftswachstum? Niemand hat - so hat es zumindest den Anschein - auch nur den Hauch einer Antwort. Vielleicht hätte man sich schon mal vor der Wahl auch um einen Kontakt zu Donald Trump bemühen müssen. Das kann man von unseren Politikern, aber auch von Wirtschaftsführern verlangen.

Was heißt der Trump-Sieg auch innenpolitisch für uns? Populismus ist angesagt und das Erfolgsmodell dieser Tage. Ich vermute, dass bei der AfD gerade die Korken knallen. Ich bin gespannt, was Frauke Petry und ihre Parteifreunde nun für Katzen aus dem Sack lassen. Ich bin aber auch gespannt, wie populistisch die heute im Bundestag vertretenen Parteien noch werden.

Ja, auch ich kenne keine Antworten, habe nur wenig Ideen. Ich glaube nur, wer meint, dass das mit Trump nicht so schlimm wird, sich sehr bald die Augen reiben wird. Ich traue ihm zu, dass er auch versucht umzusetzen, was er im Wahlkampf so abgelassen hat.

Ach ja, noch eins: Unwort des Jahres sollten "Wahlprognose" werden.

Trump hin oder her - jetzt ist Frühstück angesagt.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 09.11.2016

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