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19.08.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Entschuldigung

Gestern war es etwas chaotisch

Zuerst möchte ich mich mal bei allen entschuldigen, die gestern vergeblich auf den Morgengruß gewartet haben. Ich entschuldige mich auch dafür, dass genussmaenner.de, aber auch unterderlupe.de und gentlemantoday.de stundenlang nicht erreichbar waren.

Für beides tragen wir in der Redaktion keine Schuld. Unser Provider hatte technische Schwierigkeiten, die augenscheinlich nicht so schnell in den Griff zu bekommen waren. Zu deren Ehrenrettung muss man sagen, dass man zumindest versucht hat, den Stand der Dinge zu vermitteln. Zumindest nach dem wir etwas Druck aufgebaut hatten, klappte das. Da bleibt allerdings noch Luft nach oben.

Am Abend kam dann eine Erklär-Mail mit diesem Inhalt: „Nachdem zunächst mehrere Quellen für die Erreichbarkeits-Störung in Frage kamen, wurde die Ursache mittlerweile identifiziert: Ein interner, administrativer Dienst hat zu einem Out-Of-Memory-Fehler auf einigen Servern geführt. Dieser Dienst wurde mittlerweile deaktiviert. Die betroffenen Systeme werden derzeit manuell neu gestartet und werden im Laufe des Abends sukzessive wieder erreichbar sein. Wir möchten uns bei Ihnen für die Störung sowie für die Verzögerungen bei der Behebung entschuldigen. Unsere Techniker arbeiten zudem daran, dass diese Situation künftig nicht mehr auftritt.“

Wie gesagt, so etwas kann passieren, auch wenn es ärgerlich ist. Wenn das aber ein etabliertes Unternehmen nicht verhindern kann, dann stellt sich für mich die Frage, ob das andere können. Dann stellt sich beispielsweise auch die Frage, ob das die können, die das autonome Fahren propagieren, die wirkliche Selbstfahrer – also Automobile – auf die Straße bringen wollen. Wer garantiert, dass „ein interner, administrativer Dienst“ nicht auch wo anders zu einem wie auch immer gearteten Fehler führt, der das System auch nur für Sekundenbruchteile – wenn nicht für viel länger – lahm legt?

Ich frage mich, wie anfällig werden solche Systeme auch zukünftig sein? Klar erklärt man uns, dass die Systeme, die zukünftig beispielsweise unsere Autos durch den Verkehr bringen sollen, völlig sicher sind. Doch das Leben lehrt uns, dass völlige Sicherheit ein uralter Menschheitstraum ist – leider eben nicht mehr. Völlige Sicherheit gibt es nicht.

Wenn uns das Leben aber nicht belügt, wer lügt dann? Warum ist man so scharf darauf, dass Autos künftig ohne menschliches Zutun fahren werden? Das bekommen wir sicher nicht einmal auf der Schiene hin, geschweige denn auf der Straße. Es wird immer technische Probleme geben. Die gibt es heute bei ganz normalen Komponenten, wie uns immer wieder Rückrufaktionen der Autobauer zeigen. Wenn wir es nicht einmal hinbekommen, dass die Autos technisch einwandfrei vom Band laufen, wenn wir es nicht hinbekommen, dass Handys nicht von allein in Flammen aufgehen, wie soll es klappen, dass Autos völlig autonom durch den Berufsverkehr durch Peking, Mexiko City oder Neu York fahren?

Ich bin sicherlich ein Mensch, der an den Fortschritt glaubt. Doch der gestrige Tag zeigte mal wieder, wie abhängig wir von dem Funktionieren dieser Technik sind.

Gott sei Dank funktioniert die Kaffeemaschine und der Toaster.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück – ohne technische Pannen.

 


Veröffentlicht am: 12.11.2016

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