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Morgengruß von Helmut Harff: Weiter auf Tour

… durch das marokkanische Fez

Fez, das ist eine uralte Stadt, mit einen Zentrum, das zumindest in seiner Struktur noch mittelalterlich ist. Den Eingang in die Medina – was eigentlich nur Stadt heißt – ist in Fez leicht zu finden. Man betritt dieses riesige Viertel einfach durch eines der Stadttore – am besten durch das Blaue Tor. Das ist auch ein Wahrzeichen der Stadt.

Doch von da an wird es verwirrend – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt keine Karte der Medina, so gut wie keine Hinweisschilder und ich befürchte, das auch ein GPS-Gerät einen nicht führen kann. Entweder man lässt sich treiben und hofft, dem Labyrinth irgendwie und eines Tages wieder zu entkommen. Eigentlich bleibt nur, sich einen Führer zu engagieren. Die sind bezahlbar und sprechen auch deutsch.

Die Gassen der Medina sind voll in den Händen der Händler. Doch im Gegensatz zu anderen ähnlichen Ansiedlungen sind hier die Händler sehr zurückhaltend. So gut wie Niemand versucht einen etwas aufzudrängen. Sie sind freundlich und geduldig. Handeln ist die erste Kundenpflicht und man gewöhnt sich schnell daran.

Ohne Führer würde man die Highlights der Medina in Fez kaum entdecken und davon gibt es viele. Das ist beispielsweise die Werkstatt des Ziseliermeisters , der auch für den König gearbeitet hat. Der Besuch lohnt genau wie der bei den Webern. Eine weitere Überraschung war ein wunderschönes Restaurant, das irgendwo in dem Gassengewirr hinter einem unscheinbaren Eingang seine Gäste verzaubert.

Die Medina in Fez – die im Übrigen sehr sauber ist – beherbergt aber noch eine nur hier anzutreffende Sehenswürdigkeit: Die wahrscheinlich älteste Universität. Sie stammt aus dem 9.Jahrhundert und damit älter als die legendäre Uni in Kairo. Leider darf man die, wie auch alle Moscheen nur als Moslem betreten. Doch Fotografieren von außen ist nicht nur hier erlaubt.

Fotografieren ist überhaupt kein Problem, nur sollte man die Menschen – so man sie direkt fotografieren will – vorher fragen. Ich habe immer ein freundliches Nicken erhalten.

Etwas außerhalb der Medina liegt das Gerberviertel. Zugegeben, es riecht etwas streng, denn hier werden noch wie zu Vorzeiten Häute von Ziegen, Schafen, Lämmern, Kühen und Kamelen mit Taubenmist gegerbt. Selbstverständlich kann man hier auch alles aus Leder zu günstigen Preisen kaufen.

Das kaufen ist – nach den obligatorischen Feilschen – kein Problem. In vielen Fällen werden nämlich auch Euro genommen.
Ich war von der Medina in Fez restlos begeistert. Mal sehen, was der heutige Tag bringt?

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Reisen Sie doch mal nach Fez.

 


Veröffentlicht am: 16.11.2016

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