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Die Kichererbse

... so gesund wie wohlschmeckend

Allein schon ihr Name sorgt für eine fröhliche Grundstimmung. Doch die Kichererbsen haben für das Wohlbefinden noch viel mehr zu bieten als nur eine lustige Bezeichnung – sie wirken sich nämlich sehr positiv auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem und den Blutzuckerspiegel aus.

Schon im Mittelalter berichtete die Kirchenlehrerin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen in ihren Schriften von den Qualitäten und wohltuenden Wirkungen der Hülsenfrucht auf den gesamten Körper. Dabei hob sie insbesondere den Verzehr von Kichererbsen bei Fieber hervor.

Als wertvolles Nahrungsmittel hatte sich die Kichererbse aber bereits viel früher einen Namen gemacht. Ob erst vor 8.000 oder schon vor 10.000 Jahren, da sind sich die Gelehrten nicht sicher, war die Frucht in Vorderasien bekannt. Als ihre ursprüngliche Heimat gilt die Region um den Himalaja. In der Antike wurde sie dann auch in Nordafrika und Indien angebaut, im alten Rom stand sie ebenfalls auf den Speisezetteln. Von dort aus gelangte die Kichererbse auf Handelsschiffen weiter nach Europa und Deutschland. Bis heute sind wild gewachsene Kichererbsen noch im Orient und in südeuropäischen Ländern zu finden. Kultiviert werden die Hülsenfrüchte vor allem in warmen Ländern wie Indien, Pakistan, in Arabien und Nordafrika sowie in Spanien und der Türkei.

In diesen Gegenden hat die Kichererbse bis heute eine wichtige Funktion in der Verpflegung der Menschen als ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Dementsprechend findet sie sich in zahlreichen Gerichten und Rezepten wieder, sei es in den mediterranen Köstlichkeiten Hummus oder Falafel, sei es in Eintöpfen oder als Beilage: Die Verwendung von Kichererbsen verleiht all diesen Speisen eine typische nussige Würze.

Den Wert der Hülsenfrucht als Nahrungsmittel macht jedoch insbesondere ihr hoher Gehalt an Proteinen, Mineralstoffen und Spurenelementen aus. So bieten sich die Kichererbsen etwa für Vegetarier und Veganer als alternativer Eiweißlieferant zu Fleisch an. Ebenfalls wichtig für Menschen, die auf Nahrung tierischen Ursprungs verzichten: Kichererbsen können einiges zur Deckung des menschlichen Bedarfs an Eisen und Kalzium beitragen. Darüber hinaus weisen die Hülsenfrüchte nennenswert B-Vitamine und Ballaststoffe auf. Letztere sorgen dafür, dass Gerichte mit der Hülsenfrucht schnell und anhaltend sättigen. Deshalb eignen sich Kichererbsen – trotz ihrer relativ vielen Kalorien – auch zur Ernährung bei Gewichtsreduktion bzw. für Figurbewusste.

Von den vielfältigen positiven Effekten von Kichererbsen auf die menschliche Gesundheit seien nur diese hervorgehoben: Die in der Frucht enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken wie Antioxidantien, d. h., sie beugen Herz-Kreislauf-Krankheiten vor und sollen das Risiko von Krebserkrankungen verringern. Außerdem schützen die antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffe der Kichererbse den Körper vor den negativen Einflüssen der freien Radikalen. Zudem helfen Kichererbsen, die Blutfettwerte zu verbessern und den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Letzteres dürfte insbesondere Diabetiker interessieren.

Die Liste der positiven Wirkungen der Kichererbse auf das Wohlbefinden ließe sich noch problemlos verlängern, wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen. Es sei jedoch nur noch der eine Hinweis gestattet, dass die Kichererbse auch „kosmetische“ Meriten vorweisen kann: Die Inhaltsstoffe der Frucht verlangsamen den Alterungsprozess der Haut, versorgen Hautzellen mit Energie und bekämpfen so Falten sowie Hautschädigungen – etwa durch zu viel Sonne.

So tut die Kichererbse enorm viel für unser Wohlbefinden. Zu ihrem Namen kam die Frucht übrigens nicht, weil ihr Genuss für Heiterkeit sorgt. Vielmehr geht das „Kicher“ auf den lateinischen Begriff „cicer“ zurück, mit dem die Römer die Pflanze bezeichneten. Wenn es bei der Hülsenfrucht etwas zu kichern gäbe, dann höchstens darüber, dass sie tatsächlich nicht mit der Erbse verwandt ist.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 29.11.2016

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