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Morgengruß von Helmut Harff: Tag der roten Schleife

Wer die sieht denkt an eins – an AIDS

AIDS ist einer der ganz großen Geißeln der Menschheit. Die Krankheit wurde am 1. Dezember 1981 als Krankheit offiziell anerkannt. Nicht verwunderlich ist dann, dass der 1. Dezember der Weltaidstag ist.

Wie dramatisch, wie gefährlich diese Krankheit ist, wird an einer Zahl deutlich. Seit 1981 – also in 35 Jahren starben an AIDS rund 35 Millionen Menschen. Nun wurde und wird viel Geld dafür ausgegeben, effektive Mittel zur Behandlung von AIDS ausgegeben. Das führte dazu, dass vor allem in Mitteleuropa immer weniger Menschen an AIDS erkranken oder gar daran sterben. Das, sowohl unzählige Aufklärungskampagnen führte dazu, dass die Zahl der 15- bis 49-Jährigen Infizierten weltweit  bei etwa 0,8 %  liegt. In einigen afrikanischen Staaten liegt die Quote allerdings bei 25 Prozent.

Lassen wir die Afrikaner nun mit AIDS allein? Ja und nein. Viele Erkrankte in Afrika können sich die teuren Medikamente schlicht nicht leisten und sterben. Das ist ein Skandal. Doch die AIDS-Infizierten sterben auch, weil Aufklärung nicht greift, weil man die Krankheit nicht sehen kann und in vielen Fällen die Tradition gegen eine AIDS-Prävention steht. Dazu kommt auch noch die Stellung der katholischen Kirche. Eine alles andere als heilige Allianz.

Und wir? Wer von uns will sich schon mit dem Thema beschäftigen. Klar, wer Sex außerhalb einer festen Beziehung hat, nimmt ein Kondom. Doch sonst? Wer hat schon einen Infizierten zum Freund oder auch nur als Kollegen. Keiner will mit den Betroffenen etwas zu tun haben. Stimmt nicht? Warum sieht man dann Land auf Land ab Plakate, die dafür werben, sich gegenüber AIDS-Erkrankten ganz normal zu verhalten. Wer weiß schon, dass man sich bei infizierten oder erkrankten Menschen, die ihre Medizin nehmen, so gut wie gar nicht anstecken kann? Wer weiß schon, dass man sich bei einem Handschlag eben nicht anstecken kann?

Ich plädiere dafür, dass man Menschen, die unter ihrer Krankheit ohnehin schon genug leiden, nicht auch noch stigmatisiert, sie nicht ausgrenzt. Wieso passiert das eigentlich so häufig Menschen mit AIDS. Niemand machte beispielsweise um mich einen Bogen, als ich vor wenigen Tagen mit Grippe beim Arzt war. Im Gegensatz zu AIDS konnte jeder sehen und hören wie es mir ging. Auch an der Grippe sterben Menschen. Doch da zickt keiner rum.

Jetzt gibt es erst einmal Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Denken Sie am Weltaidstag doch mal über Ihre Vorurteile nach – so Sie welche haben.

 


Veröffentlicht am: 01.12.2016

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